Organisation & Führungskompetenz

Thema:

Projektarbeit wird immer wichtiger und setzt sich in allen Branchen durch. Die Komplexität eines Projektes erfordert klare Strukturen und transparente Kommunikation. Die Zielerreichung hängt maßgeblich vom Projektmanagement ab und setzt verschiedenste Ressourcen wie Zeit, Kosten und Leistung voraus. Gründe für ein professionelles Projektmanagement gibt es zahlreiche. Insbesondere die gesteigerten Erfolgsquoten und eine hohe Innovationskraft sprechen für die Qualifizierung. Projekte managen bedeutet vor allem der professionelle Umgang mit Komplexität und Unsicherheit. Das spielt sich sowohl auf einer sachlogischen Ebene der Arbeitsbewältigung als auch auf der psychosozialen Ebene des Zusammenwirkens der Personen ab.

Ziele:

Die Teilnehmenden lernen die methodischen und organisatorischen Grundlagen des Projektmanagements kennen. Sie erhalten Einblick in die humanorientierte und wirkungsorientierte Führung und arbeiten die Projektschritte anhand praktischer Beispiele auf. Die Teilnehmenden erwerben Handlungssicherheit im Projektlebenszyklus und professionalisieren ihr Wissen auf dem Gebiet des Projektmanagements.

Inhalte:

  • Die Grundlagen des Projektmanagements: Was ist ein Projekt? Was ist Projektmanagement? Prozesse und Prozessgruppen des Projektmanagements
  • Verschiedene strategische Modelle
  • Projektorganisation sowie Rollen- und Aufgabenverteilung
  • Projektphasen
  • Risiken im Projekt: Erfolgreiche Steuerung und proaktiver Umgang
  • Projektkommunikation

Dozent:

Wolfgang Böhm, Freier Managementberater, Trainer und Coach sowie Lehrbeauftragter an Hochschulen, Mitglied des BDU

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Auf neue Führungskräfte warten jede Menge Herausforderungen. Sie sind den Erwartungen der verschiedenen Hierarchiestufen ausgesetzt und stehen in der Verpflichtung, in kürzester Zeit Entscheidungen zu treffen und vertreten können. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Interessengruppen gilt es einzelne Mitarbeitende nicht aus den Augen zu verlieren. Junge und herangehende Führungskräfte können durch einen klaren und verbindlichen Führungsansatz ein großes Maß an Souveränität und Glaubwürdigkeit gewinnen. Damit Führungskräfte ihr volles Potenzial ausschöpfen können, ist es wichtig, dass Sie sich Ihrer Führungsrolle bewusstmachen und auf die Grundlagen des Führens zurückgreifen können.

Ziele:

Die Teilnehmenden lernen das Einmaleins guter Führung. Sie sind sich ihrer eigenen Rolle als Führungskraft bewusst und lernen verschiedene Führungsstile kennen und anzuwenden. Nach dem Seminar können die Teilnehmenden auf wirksame Führungstools und Kommunikationstechniken zurückgreifen.

Inhalte:

  • Meine Rolle und Aufgaben als Führungskraft
  • Selbstreflexion und eigene Führungsstärke erkennen und entwickeln
  • Grundlagen der Führung von Mitarbeitenden und wirksame Führungstools
  • Führungskommunikation & Gesprächstechniken
  • Delegieren als Führungsinstrument und Führungsaufgabe lernen
  • Konfliktmanagement, Umgang mit schwierigen Mitarbeitenden
  • Feedback geben und nehmen
  • Praxistransfer für den Führungsalltag

Dozent:

Wolfgang Böhm, Freier Managementberater, Trainer und Coach sowie Lehrbeauftragter an Hochschulen, Mitglied des BDU

Fortbildungspunkte RbP:

10

Thema:

Es gibt heute kaum eine Branche, in der der Wettbewerb um qualifiziertes und engagiertes Personal größer ist. Führung stellt in der Sicherung des Personalbedarfs ein Schlüsselthema dar. Führungskräfte haben essentiellen Einfluss auf die Leistungsentfaltung, die Qualität der Zusammenarbeit sowie die Fehlzeiten und die Gesundheit der Beschäftigten. Als erfahrene Führungskraft gilt es, alle Generationen gleichermaßen abzufangen und die Leistungsbereitschaft im Team konstant zu halten. Einrichtungen im Gesundheitswesen und die darin tätigen Berufsgruppen haben eine eigene Unternehmens- und Führungskultur. Diese Kultur hat sich durch die Akademisierung der Pflege und den Generationswechsel in den letzten 20 Jahren stark gewandelt. Führen ist vielfach professioneller geworden und erfordert einen strategischen Weitblick für Innovation und neue Rollenbilder. Moderne Führungskräfte sind der Motor für Veränderungen im Unternehmen und Steuermann*frau für die wachsende Komplexität.

Ziele:

Die Teilnehmenden analysieren verschiedenste Methoden und Werte und führen dabei einen persönlichen Check ihres Führungsstils durch. Sie gehen auf die Erwartungshaltungen der verschiedenen Generationen ein und lernen Coaching als Führungsinstrument kennen. Im weiteren Verlauf der Führungsreihe liegt der Fokus auf der Motivation und dem Erkennen von Leistungsüber- und -unterforderung der Mitarbeitenden. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie trotz zunehmender Komplexität im Arbeitsalltag die Belastungen von Mitarbeitenden und Team begrenzen und Ressourcen bestmöglich ausschöpfen können.

Inhalte:

    Führungsethik & Führungspersönlichkeit
  • Reflexion von Moralvorstellungen und Werten im Arbeitsumfeld
  • Analyse der Führungsformen
  • Entscheidungen und Handlungen als Führungskraft moralisch bewerten
  • Ziel und Strategie: Ihr persönlicher Führungs-Check
  • Leistungsbereitschaft: Welche Wirkung hat Führung? Emotional & New Leadership
  • Coachen Sie schon oder Führen Sie noch?
  • Mitarbeitende in ihrer Entwicklung fördern: Vertrauen, Autonomie, Coaching
  • Arbeitswelt 4.0.
  • Generationenspezifisches Führen – eine gemeinsame Basis finden Mitarbeitermotivation & Gesprächsführung
  • Erfolg beginnt im Kopf: Auswirkungen des gelebten Führungsstils
  • Grundmotive und Antriebsfaktoren verstehen
  • Individuelle Motivation identifizieren und persönlichkeitsbezogen führen
  • Erkennen von Über-/Unterforderung
  • Leistungsabfällen auf den Grund gehen
  • Motivierende Führungskommunikation Gesunde Selbstführung & Selbst- und Zeitmanagement
  • Erfolgsfaktor Selbst- und Zeitmanagement
  • Einflussfaktoren der Arbeitssituation auf Gesundheit
  • Stress, Salutogenese und Resilienz: Stresskompetenz und Achtsamkeit
  • Belastungssteuerung: Belastungen begrenzen und Ressourcen nutzen

Dozent:

Gottfried Müller, Trainer und Berater mit Schwerpunkt Optimierung der klinischen Betriebsorganisation

Fortbildungspunkte RbP:

14

Thema:

Transformationale Führung ist ein Führungsstil, bei dem durch das Transformie-ren von Werten und Einstellungen – hinweg von egoistischen, individuellen Zie-len, in Richtung langfristiger, übergeordneter Ziele – eine Leistungssteigerung stattfinden soll. Im Konzept der transformationalen Führung sind Personal- und Organisationsentwicklung stark miteinander verbunden. Führungskräfte wirken als Vorbild und Coach. Sie motivieren ihre Mitarbeitenden durch individuelle Un-terstützung, Wertschätzung und Loyalität. Voraussetzung dafür ist eine offene und klare Kommunikation sowie eine stabile Vertrauensbasis. Dazu gehört auch die Entwicklung individueller Stärken, eines Gefühls des Zusammenhalts im Team und eine selbstständige Annäherung an zu lösende Probleme. Im Vorder-grund steht die Fähigkeit, ein Team zu operativen Höchstleistungen zu führen und die Mitarbeitenden langfristig zu motivieren und zu halten.

Ziele:

Die Teilnehmenden werden sich der Führungsgrundsätze der Transformationa-len Führung bewusst. Sie analysieren ihre Stärken und Schwächen und leiten da-raus ihre Lern- und Entwicklungsziele ab. Sie lernen den Umgang mit Widerstän-den und erarbeiten entlang eigener Praxisfälle agile Lösungswege.

Inhalte:

  • Die Führungsgrundsätze – Wofür stehe ich als Führungskraft?
  • Theorie der transformationalen Führung von selbstorganisierten Teams
  • Persönliche Stärken-Schwächen-Analyse und Ableitung individueller Lern- und Entwicklungsziele
  • Wertschätzung und Feedback geben und annehmen im Alltag, Verbindlich-keit erzeugen (Gesprächsmodelle)
  • Kollegiale Beratung zu den Herausforderungen auf dem Weg zur transfor-mationalen Führungskraft entlang eigener Praxisfälle oder Fallvignetten
  • Transformationale Teamentwicklung
  • Motivation, Teamflow und Changemanagement
  • Kollegiale Beratung zu den Herausforderungen der transformationalen Füh-rung
  • Bearbeitung von Stolpersteinen im Prozess entlang eigener Erfahrungen

Dozent:

Stefan Ruhl, Coach von Entscheidungsträgern in Klinken, Berater für Strategie- und Prozessveränderungen, Moderator von Klausurtagungen, Trainer und Dozent

Fortbildungspunkte RbP:

10

Thema:

Risikomanagement bedeutet, schwere Unfälle oder Risiken vorherzusehen und zu vermeiden beziehungsweise planvoll mit ihnen umzugehen. So gilt es auch im Gesundheitswesen, Gefahren erfolgreich zu managen. Organisationen und Mitarbeitende stehen in der Pflicht, die Sicherheit der Patienten und Bewohner sowie die Patientenversorgung zu gewährleisten. Im Umgang mit Patienten und Bewohnern existieren zahlreiche Fallstricke, die rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Wachsende Herausforderungen wie eine dünne Personaldecke und steigende Qualitätsstandards erhöhen das Risikoaufkommen. Das Erkennen und Vermeiden von Fehlern und Risiken weist daher heute und auch zukünftig einen hohen Stellenwert in Organisationen auf.

Ziele:

Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen des Risikomanagements sowie die Vermeidung von Haftungsfällen im Umgang mit Patienten und Bewohnern kennen. Sie erfahren wie eine erfolgreiche Steuerung von Risiken im Gesundheitswesen angegangen werden kann.

Inhalte:

  • Grundlagen Risikomanagement
  • Risiken in der Pflege
  • Hinweise zur geeigneten Vorgehensweise
  • Umgang mit dem Abhandenkommen von Patienteneigentum
  • Vermeidung von Haftungsfällen

Dozent:

Dr. med. Andreas Wende, Rechtsanwalt und Arzt, Fachanwalt für Medizinrecht, Mediator im Gesundheitswesen

Fortbildungspunkte RbP:

4