Organisation

Thema:

Angesichts der Arbeitsmarktlage müssen sich Personalverantwortliche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen auf eine chronisch knappe Personaldecke einstellen. Zusätzliche Engpässe können Abläufe auf eine ernste Belastungsprobe stellen, die Betreuungsqualität gefährdet und Mitarbeiter an ihre Grenzen bringt. Flickwerk hilft hier nicht weiter. Nachhaltige Lösungen müssen auf einem grundlegenden und wirklichkeitsnahen Verständnis der Faktoren und Steuerungsmöglichkeiten basieren.

Ziele:

Teilnehmer erarbeiten eine realistische Wahrnehmung der Optionen zum Management personeller Engpässe im Krankenhausalltag. Sie erwerben Wissen über akute Interventionsmöglichkeiten und diskutieren strategische Ansätze im Personalmanagement. Ihre Sachkompetenz zu Anforderungen und Handlungsoptionen beim Management personeller Engpässe wird gestärkt.

Dozent:

Gottfried Müller ist Dipl.-Psychologe und Gesundheits- und Krankenpfleger mit mehrjähriger Berufserfahrung und berät seit über 20 Jahren Krankenhäuser in der Organisationsentwicklung und bei der Dienstplangestaltung. Er ist außerdem Gestalttherapeut und hält Trainings für Führungskräfte in der Industrie und im Gesundheitswesen.

Inhalte:

  • Methodische Analyse von Arbeitsanfall und Personalressourcen, Personalzielbedarf und Leistungsumfang
  • Erarbeitung realistischer Optionen ausgehend von bestehendem Personal und Qualifikationsprofilen
  • Anpassung an schwankenden Arbeitsanfall und Personalbedarf
  • Nutzung von Flexi-Ressourcen bei Teilzeit-Modellen im Dialog mit den Mitarbeitenden
  • Kritische Bereiche mit Mindestbesetzungsanforderungen: Notaufnahme, Intensivstation
  • Hinweise auf rechtlich relevante Punkte
  • Führung von Mitarbeitenden in Engpass-Situationen
  • Reaktions- und Gestaltungsmöglichkeiten beim Ausfallmanagement:
  • Akut:
    – Analyse von Besetzungsoptionen
    – Nutzung von Pools, Stationsverbänden
  • Strategisch
    – Schaffung von Personalpuffern über Qualifizierungsmaßnahmen
    – Anpassungen von Leistungsumfang oder Terminierung
  • (Tatsächliche) Grenzen des Möglichen erkennen und handeln

Methoden:

Kurzvorträge zur Themeneinführung, Workshop mit Gruppendiskussion, Klärung einrichtungsspezifischer Grundlagen erfolgt gegebenenfalls im Vorfeld nach Anmeldung.

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Qualitätsmanagement darf in Krankenhäusern und Pflegeinrichtungen nicht nur ein Thema der stationsinternen Abläufe sein. Um die Patientenbetreuung nachhaltig zu verbessern, muss die gesamte Prozesskette in den Blick genommen werden. Schnittstellen zwischen einzelnen Abteilungen und Behandlungsprozessen sind hier der kritische Faktor: hier entstehen Friktionen und Ineffizienz, die die Abläufe stören und die Patienten belasten. Auch Mitarbeiter erleben gerade die Schnittstellen als Ursache für Konfliktsituationen und vermeidbare Belastungen.

Ziele:

Teilnehmer erhalten eine ganzheitliche Perspektive auf die Betreuungsabläufe und werden für Handlungsbedarf sensibilisiert. Sie identifizieren relevante Schnittstellen im Betreuungsprozess und analysieren mögliche Schwachpunkte in der Verzahnung. Sie entwickeln konkrete Ansatzpunkte, um Abläufe zu optimieren und Kommunikationsprozesse intern wie mit den Patienten zu verbessern. Dabei steht eine realistische Perspektive im Vordergrund, die Einflussmöglichkeiten und Grenzen der Prozessoptimierung im Auge behält.

Dozent:

Heike Jurgschat-Geer, ist Diplomkauffrau und ausgebildete Krankenschwester und seit 2001 als Beraterin im Gesundheitswesen tätig. Sie verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung in der Kranken- und Altenpflege und 15 Jahre Leitungserfahrung in ambulanten und stationären Einrichtungen.

Inhalte:

  • Systematische Analyse von Schnittstellen in den Prozessketten in Krankenhaus und Altenpflegeeinrichtungen
  • Diskussion von Problemstellen auf Basis konkreter Erfahrungen der Teilnehmer
  • Erarbeiten von Lösungsansätzen zur Verzahnung von Prozessen und Kommunikationsabläufen sowie zur Verbesserung von Effizienz, Transparenz und Kundenorientierung
  • Einüben einer ganzheitlichen Perspektive auf Abläufe und Prozesse

Methoden:

Kurzvorträge zur Themeneinführung, Workshop mit Gruppendiskussion

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

In Zeiten dünner Personaldecken im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen gewinnt die Gestaltung von Dienstplänen an Bedeutung – gleichzeitig stößt sie auf wachsende Herausforderungen. Dienstplanverantwortliche stehen dabei vor der Aufgabe, nicht nur effiziente Abläufe in einem komplexen Umfeld sicherzustellen, sondern auch die Mitarbeiterbindung im Auge zu behalten, um weiteren Engpässen vorzubeugen.

Ziele:

Teilnehmer lernen Grundlagen und Methoden systematischer Dienstplangestaltung kennen und wenden diese auf die eigene Praxis an. Sie erarbeiten ein Verständnis der Dienstplangestaltung als Werkzeug der Mitarbeiterbindung.

Dozent:

Gottfried Müller ist Dipl.-Psychologe und Gesundheits- und Krankenpfleger mit mehrjähriger Berufserfahrung und berät seit über 20 Jahren Krankenhäuser in der Organisationsentwicklung und bei der Dienstplangestaltung. Er ist außerdem Gestalttherapeut und hält Trainings für Führungskräfte in der Industrie und im Gesundheitswesen.

Inhalte:

  • Handlungsbedarf bezüglich der Dienst- und Schichtplanung
  • Erstellung des Basis-Wochenbesetzungsplans
  • Optimierung von Dienstzeiten
  • Definition von Dienstplan-Gruppen
  • Umgang mit Wünschen und Verfügbarkeitseinschränkungen
  • Integration von Teilzeit-Modellen
  • Tipps für die Urlaubsplanung
  • Erstellung und Nutzung von Rahmendienstplänen
  • Steuerung und Ausfallmanagement
  • Flexi-Regelungen
  • Hinweise auf rechtlich relevante Punkte
  • Vertiefung im Dialog mit Teilnehmern an deren Praxisbeispielen

Methoden:

Kurzvorträge zur Themeneinführung und Demonstration der Methoden anhand von Praxisbeispielen. Gruppendiskussion und Fragen zur Praxisanwendung. Das Seminar arbeitet softwareübergreifend mit Grundsatzklärungen zum Softwareeinsatz.

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Unsere Arbeitswelt ist – auch und gerade im Gesundheitswesen – durch vielfältige Belastungen gekennzeichnet, die alle Führungskräfte gut kennen. Es gibt Rahmenbedingungen, die aus der Position der einzelnen Führungskräfte heraus kaum veränderbar sind. Andererseits haben Führungskräfte inmitten dieser oftmals widrigen Gegebenheiten durch die Art ihrer Führung einen ganz erheblichen Einfluss auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Motivation von Mitarbeitenden.

Viele Führungskräfte unterschätzen diesen Einfluss. Das Training zeichnet ein umfassendes Bild und ein breites Spektrum praktischer Möglichkeiten, wie Führungskräfte inmitten aller Herausforderungen die Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Leistungsbereitschaft in ihren Teams und bei jedem einzelnen ihrer Mitarbeitenden fördern können.

Ziele:

Die Teilnehmenden lernen ein Modell für Gesundes Führen kennen, das ihnen Orientierung für ihre alltägliche Führungspraxis gibt. Sie erhalten einen Überblick über Möglichkeiten und Grenzen der Belastungssteuerung, bekommen „Handwerkszeug“ für die Unterstützung von Mitarbeitenden in Stresssituationen – auch für den eigenen Umgang mit Stress. Sie trainieren ihre dialogischen, kommunikativen Kompetenzen u.a. bei Personalgesprächen und erhalten Unterstützung für den Umgang mit konfliktbelasteten Teamsituationen und/oder Mitarbeitenden. Die Teilnehmenden erfahren, wie Sie trotz schwieriger äußerer Rahmenbedingungen Einfluss auf das Team-Erleben nehmen und Zugehörigkeit stärken können.

Dozent:

Gottfried Müller ist Dipl.-Psychologe und Gesundheits- und Krankenpfleger mit mehrjähriger Berufserfahrung und berät seit über 20 Jahren Krankenhäuser in der Organisationsentwicklung und bei der Dienstplangestaltung. Er ist außerdem Gestalttherapeut und hält Trainings für Führungskräfte in der Industrie und im Gesundheitswesen.

Inhalte:

  • Einflussfaktoren der Arbeitssituation auf Gesundheit und Leistungsbereitschaft: Welche Wirkung hat die Führung?
  • Mitarbeiter in Ihrer Entwicklung fördern
    Vertrauen, Autonomie, Coaching von Mitarbeitenden
  • Stress, Salutogenese und Resilienz
    Stresskompetenz und Achtsamkeit
    Möglichkeiten zur Unterstützung von Mitarbeitenden in Stresssituationen
  • Belastungssteuerung
    Welche Möglichkeiten haben Sie z.B. als Stationsleitungen, um Belastungen zu begrenzen und Ressourcen nutzen
    Möglichkeiten des Ausfallmanagements und Umgang mit Engpasssituationen
  • Dialogische und gleichwürdige Führung
    Anerkennung und Wertschätzung in der Kommunikation
    Anzeichen psychischer Belastung erkennen und ansprechen
    Umgang mit psychischen Störungen und Belastungen
    Umgang mit Motivationslosigkeit und „Innerer Kündigung“ – auch im Team
    Umgang mit Fehlzeiten
  • Teamführung
    Möglichkeiten zur Stärkung der Team-Erfahrung
    Förderung einer wertschätzenden interdisziplinären Zusammenarbeit
    Umgang mit Unterschieden im Team z.B. Alter, Herkunft, Qualifikation
  • SelfCare & gesunde Selbstführung
  • Transfer
    Was will ich verändern? Was kann mir dabei helfen – was könnte mich hindern? Wege zur Veränderung entwickeln.

Methoden:

  • Gemeinsame Erarbeitung der Wirkung und des Handlungsspielraums der Führung (für die jeweilige Leitungsebene)
  • Kurzvorträge zur Themeneinführung
  • Reflektion zu einzelnen Themen in Kleingruppen
  • Übungen zur Vertiefung – mit neuen Möglichkeiten experimentieren

Fortbildungspunkte RbP:

10

Thema:

Heutige Führungskräfte sind immer größeren Anforderungen ausgesetzt. Während von ihnen zu jeder Zeit Höchstleistung erwartet wird, sind sie in voller Verantwortung auf sich selbst gestellt. Durch zunehmende multifunktionale Veränderungen wird unsere Arbeitswelt immer mehr beschleunigt und es werden in kürzester Zeit Entscheidungen verlangt, für die sie die Verantwortung tragen. Aus der Befürchtung heraus, nicht alle Fakten berücksichtigen zu können, die Tragweite nicht richtig einschätzen zu können oder aus Unsicherheit vor einer klaren Positionierung, werden nicht selten Entscheidungen zu spät oder gar nicht getroffen – zu Lasten der Organisationsprozesse, der Zusammenarbeit und nicht zuletzt der Führungsperson, die die Verantwortung für eine Entscheidung trägt.

Ziele:

Teilnehmende lernen, wie sie ihr persönliches Entscheidungsmanagement erfolgreich steuern können. Im Training steht die eigene Führungspersönlichkeit im Zusammenhang mit der ganz individuellen Entscheidungskompetenz im Mittelpunkt.

Dozent:

Petra Bergmann, BEMA Coaching, Industriefachwirtin, Business Coach, Unternehmensberaterin und Dozentin mit langjähriger Berufserfahrung in Führungspositionen und als Trainerin für Führungskräfte- und Organisationsentwicklung.

Inhalte:

  • Merkmale des eigenen Entscheidungsverhaltens – sich selbst kennen und einschätzen
  • Bewusste Wahrnehmung der persönlichen Ziele und des eignen Rollenbewusstseins in der Entscheidungsverantwortung
  • Strategisches und strukturiertes Vorgehen für die kompetente Entscheidungsfindung
  • Wahrnehmung und Umgang mit der eigenen Intuition
  • Berücksichtigung der Zielgruppe, die Sie für Ihre Entscheidung gewinnen wollen
  • Entscheidungssituationen analysieren, Ziele klären, Entscheidungsalternativen generieren und bewerten
  • Sich positionieren und mit Argumenten überzeugen

Reflektieren Sie Einflussfaktoren, die Sie in Ihrer persönlichen Entscheidungskompetenz behindern oder stärken und werden Sie sich Ihres Entscheidungsverhaltens bewusst. Erfahren Sie, wie Sie bei der Entscheidungsfindung strategisch und strukturiert vorgehen, um sich souverän und mit aussagekräftigen Argumenten zu positionieren.

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Oft unterschätzt, bietet das jährlich anstehende Personalgespräch eine sehr gute Gelegenheit, jenseits von akuten Konflikt- oder Kritikgesprächen in einen von Wertschätzung geprägten Dialog mit Mitarbeitenden zu treten, die Zusammenarbeit zu reflektieren, Feedback zu geben, gemeinsame Interessen und Entwicklungspotentiale zu entdecken. Die Gesprächsführung ist damit ein klassisches Führungsinstrument, das neben erheblichen zeitlichen Ressourcen für Vor- und Nachbereitung auch hohe kommunikative Kompetenzen und authentisches Interesse verlangt. Gekonnt umgesetzt, trägt das Jahresgespräch wesentlich zur Arbeitsfähigkeit und zum Erfolg bei, wirkt anregend und motivierend und ist damit ein wichtiger Faktor bei der Bindung und Entwicklung von Personal. Es bietet Führungskräften, losgelöst von institutioneller Pflichterfüllung, immer wieder die Chance aktiv und zielgerichtet zu führen.

Ziele:

Die Teilnehmer lernen das Personalgespräch als wichtiges Instrument und als Chance für aktives Führen kennen. Sie sind sich der Bedeutung von Personalgesprächen bewusst und erkennen ihre Prozessverantwortung. Sie kennen die Spielregeln von Feedback und können diese in die Praxis übertragen. Sie erarbeiten im interaktiven Setting Handlungsoptionen für den Umgang mit Leitfäden, reflektieren bisherige Erfahrungen und setzen sich mit den eigenen Haltungen und Kommunikationsstrategien auseinander.

Dozent:

Anette Schmitt-Kestel, Freiberufliche Trainerin und zertifizierter Coach mit langjähriger Expertise in der Personalführung, Gestalttherapeutin, Weiterbildungen in Transaktionsanalyse, TZI, Organisationsentwicklung und Kommunikationstheorien

Inhalte:

  • Reflektion der eigenen Haltung und bisher durchgeführter Personalgespräche: eigene Automatismen verstehen und Selbststeuerung im Gespräch verbessern
  • Darstellung stärkender Auswirkungen von authentisch geführten Personalgesprächen: bereits vorhandene Ressourcen erkennen und aktiv nutzen
  • Wirksame Vorbereitung für ein werthaltiges Personalgespräch
  • Umgang mit schwierigen Situationen und die Umsetzung der Feedbackkultur in der Personalgesprächsführung
  • Personalentwicklung und Motivationsaspekte im Personalgespräch
  • Bedeutung und Umsetzung der strukturierten Nachbereitung des Personalgespräches als Basis für eine glaubwürdige entwicklungs - und ergebnisorientierte Arbeitsbeziehung zwischen Mitarbeiter*in und Führungskraft

Methoden:

Fachlicher Input zu erfolgreich praxiserprobten Theorien, interaktive Unterrichtsgestaltung, Förderung des Erfahrungsaustausches innerhalb der Gruppe, Angebot zur Durchführung von praktischen Übungen, Supervision, Reflektion und Analyse des eigenen Führungshandelns.

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Gestern noch Kollege/Kollegin – heute Vorgesetzte: der Wechsel vom Teammitglied zur verantwortlichen Führungskraft ist sowohl eine große Chance, als auch eine besondere Herausforderung, die es zu meistern gilt. In pflegerischen Teams werden häufig Leitungspositionen aus den eignen Reihen neu besetzt. Dies bringt oftmals zwei zentrale Herausforderungen mit sich: die erstmalige Übernahme einer Leitungsfunktion und gleichzeitig den Rollenwechsel, nicht mehr Teammitglied, sondern sowohl disziplinarisch als auch inhaltlich weisungsbefugt zu sein und Verantwortung für den Arbeitsprozess und das Arbeitsergebnis zu übernehmen. Zur erfolgreichen Umsetzung des Rollenwechsels steht zunächst die Analyse der eigenen Situation und daraus resultierend die Klarheit über die Anforderungen der neuen Rolle als Führungskraft im Fokus.

Ziele:

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit im Workshop eigene, bereits vorhandene Potentiale zu erkennen und zu stärken. Es werden praxiserprobte Theorien vermittelt, die besonders auch für den Umgang mit anspruchsvollen Situationen hilfreiche Stütze sein können. Im Training setzen sich die Teilnehmenden mit Kommunikationstheorien und Führungsinstrumenten auseinander, die zur erfolgreichen Übernahme der neuen Rolle wirksam eingesetzt werden können. Darüber hinaus steht der Transfer der Trainingsinhalte in die eigene Arbeitswelt und der konstruktive Austausch in der Gruppe, sowie die Weiterentwicklung der eigenen Führungs-, Verhaltens-, und Kommunikationskompetenz im Mittelpunkt des zweitägigen Trainings.

Dozent:

Anette Schmitt-Kestel, Freiberufliche Trainerin und zertifizierter Coach mit langjähriger Expertise in der Personalführung, Gestalttherapeutin, Weiterbildungen in Transaktionsanalyse, TZI, Organisationsentwicklung und Kommunikationstheorien

Inhalte:

  • Standortanalyse der individuellen Situation sowie bereits bestehender Fähigkeiten, die in der neuen Führungsrolle unterstützen
  • Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche gegenüber der neuen Rolle hinterfragen sowie persönliche Entwicklungsschritte entdecken und vorbereiten
  • Erkennen von individuellen Chancen und Risiken im Rollenwechsel
  • Weiterentwicklung des persönlichen Führungsstils, diesen festigen und Maßnahmen für den persönlichen Führungsalltag ableiten
  • Theorien als Hilfestellung erleben, vertiefen und übertragen
  • Praxistransfer: Vorgehensweisen für den eigenen Arbeitsalltag generieren
  • Im Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen/Kollegen zusätzliche Impulse für den eigenen Arbeitsalltag entwickeln
  • Frühzeitiges Erkennen von eventuellen Störungen, die eine erfolgreiche Führungsübernahme erschweren könnten

Methoden:

Fachlicher Input von erfolgreich praxiserprobten Theorien, interaktive Seminargestaltung, Förderung des Erfahrungsaustausches innerhalb der Gruppe, Angebot zur Durchführung von praktischen Übungen, Supervision, Reflektion und Analyse des eigenen Führungshandelns

Fortbildungspunkte RbP:

10

Thema:

Leitungsbereitschaft, Freude an der Zusammenarbeit, Kooperation und beflügelnde Konkurrenz, Wertschätzung untereinander sowie die Fähigkeit Konflikte konstruktiv zu bewältigen: diese Eigenschaften stehen für ein starkes und erfolgreiches Team. Die Form dieser Zusammenarbeit und ein wertschätzender Umgang miteinander können von Leitungskräften aktiv beeinflusst werden und sind damit eine zentrale Aufgabe von Führung. Gerade im Gesundheitswesen sind gut funktionierende Teams eine wichtige Stütze, die berufsbezogene Belastungen ausgleichen und für Zufriedenheit am Arbeitsplatz sorgen kann. Nicht zuletzt ist die Förderung von konstruktiven Teamstrukturen daher ein wichtiges Instrument zur Mitarbeiterbindung.

Ziele:

Das Seminar hat zum Ziel, die Teilnehmenden in ihrer Führungskompetenz weiter zu stärken. Sie setzen sich mit unterstützenden und umsetzbaren Theorien sowie Führungsinstrumenten zur erfolgreichen Teamentwicklung auseinander. Beispiele aus der Praxis vertiefen die theoretische Basis und sorgen für einen erfolgreichen Transfer in die eigene Arbeitswelt. Der Workshop bietet auch den Raum für einen wertfreien Blick auf individuelle Teamsituationen. Der gemeinsame Austausch und die Reflektion von eigenen Erfahrungen runden das Seminar ab.

Dozent:

Anette Schmitt-Kestel, Freiberufliche Trainerin und zertifizierter Coach mit langjähriger Expertise in der Personalführung, Gestalttherapeutin, Weiterbildungen in Transaktionsanalyse, TZI, Organisationsentwicklung und Kommunikationstheorien

Inhalte:

  • Störende Rollenmuster und Abläufe im Team erkennen, wahrnehmen und analysieren
  • Entwicklung gezielter und geeigneter Maßnahmen zur positiven Unterstützung des Teams
  • Erkennen von destruktiven Verhaltensmustern einzelner Teammitglieder
  • Planung und Durchsetzung von wirksamen Interventionen zur Förderung einer konstruktiven Zusammenarbeit
  • Impulse einsetzen, um eine leistungsstarke und freudige Zusammenarbeit zu fördern und zu etablieren

Methoden:

Fachlicher Input von erfolgreich praxiserprobten Theorien, interaktive Seminargestaltung, Förderung des Erfahrungsaustausches innerhalb der Gruppe, Angebot zur Durchführung von praktischen Übungen, Supervision, Reflektion und Analyse des eigenen Führungshandelns.

Fortbildungspunkte RbP:

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