Fachkompetenz

Thema:

Krankheitsbedingte Einschränkungen wie der Verlust der Wahrnehmungs- und Orientierungsfähigkeit und Aktivitätsstörungen, belasten den Pflege- und Heilungsprozess vieler Patienten. Basale Stimulation® ist ein Konzept, das Möglichkeiten und Anregungen bietet, in dialogisch-kommunikativen Prozessen für schwer beeinträchtigte Menschen Entwicklungsbedingungen zu gestalten, die ihre Gesundheit und Wohlbefinden sowie die Selbstbestimmung fördern, erhalten oder unterstützen. In der Fortbildung werden kreative Möglichkeiten für den Pflegealltag aufgezeigt.

Ziele:

Teilnehmer lernen Basale Stimulation® als ganzheitliches, körperbezogenes Kommunikationskonzept kennen. Sie werden sensibilisiert für patientenspezifische Anforderungen und Ansatzpunkte, lernen Anwendungsmöglichkeiten kennen und üben die Umsetzung im praktischen Pflege- und Therapiealltag.

Dozent:

Hubert Jäger, Lehrer für Pflegeberufe und Praxisbegleiter Basale Stimulation, Vorsitzender des Internationalen Fördervereins Basale Stimulation e.V.

Inhalte:

  • Die zehn Lebensthemen der Basalen Stimulation® und die Wahrnehmungsbereiche nach A. Fröhlich
  • Gedanken zum eigenen Menschenbild, Biografie als Handlungsgrundlage
  • Vestibuläre, somatische und vibratorische Wahrnehmung
  • Umsetzung in der Pflege- und Therapiepraxis mit Übungen

Methoden:

Einführungen und praktische Übungen – bitte rutschfeste Gymnastikmatten, bequeme Kleidung, Handtuch und Körperlotion mitbringen

Fortbildungspunkte RbP:

12

Thema:

Kinaesthetics® hilft Patienten mit begrenzten Bewegungsmöglichkeiten, ihre Ressourcen zu mobilisieren und Bewegungsabläufe zu verbessern. Dies bringt weitere positive gesundheitliche Effekte physischer und psychischer Natur mit sich und wirkt selbstverstärkend, da die Motivation, sich zu bewegen, wächst.
Der Aufbaukurs vertieft die Konzepte der Kinaesthetics® und nimmt speziellen Bezug auf die Bewegungsanalysen.

Ziele:

Teilnehmer erweitern auf der Basis des kinästhetischen Konzepts ihre Sensibilität für eigene Bewegungsressourcen und -fähigkeiten sowie die der Patienten. Sie lernen, Patienten wirkungsvoll in der Bewegung zu unterstützen, sodass diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv beteiligt sind und der eigene Bewegungsapparat geschont wird.

Dozent:

Theresia Kammerer, Pflegeberaterin und Kinaesthetics-Trainerin, RKU

Inhalte:

  • Analyse und Erfahrung der Patientensituation mit Blick auf Bewegung und Aktivitäten
  • Erweiterung der eigenen Bewegungsfähigkeit und Nutzung beim Umgang mit Patienten
  • Schonung des eigenen Bewegungsapparats und Mobilisierung der Ressourcen der Patienten
  • Austausch zur Anwendung im Pflegealltag

Methoden:

Einführungen und praktische Übungen – dafür bitte rutschfeste Gymnastikmatten und Socken sowie bequeme Kleidung mitbringen

Fortbildungspunkte RbP:

12

Thema:

Bobath ist ein bewegungstherapeutisches Behandlungskonzept für Patienten mit motorischen Beeinträchtigungen in Folge von Schlaganfällen und anderen neurologischen Erkrankungen des Zentralnervensystems. Ziel ist es, Bewegungsfähigkeiten wieder zu erlernen. Im Bobath-Gesamtkonzept spielt die therapeutisch-aktivierende Pflege im gesamten Tagesablauf des Patienten eine wesentliche Rolle.

Ziele:

Teilnehmer lernen das Bobath-Konzept kennen und verstehen die Rolle der therapeutisch-aktivierenden Pflege und ihren Nutzen für die Patien- ten. Sie trainieren die praktische Anwendung in täglichen Prozessen und Bewegungsabläufen der Pflege und lernen, sich dabei rückenschonend zu verhalten.

Dozent:

Renate Kohl, Pflegeaufbaukursinstruktorin Bobath BIKA®

Inhalte:

  • Theoretische Informationen zum Bobath-Konzept, zu Haltung und Bewegung und neuropsychologischen Störungen
  • Praktische Übungen zu Körperpflege und Bewegungsabläufen

Methoden:

Vorträge, praktische Partnerübungen und Arbeit mit Patienten unter Supervision

Fortbildungspunkte RbP:

20

Thema:

Pflege und Behandlung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen (ALS, GBS, Querschnittslähmung etc.) erfordern spezielles Fachwissen und entsprechende Qualifikationen. Die Therapie zunehmender respiratorischer Insuffizienz stellt hier besondere Anforderungen.

Ziele:

Teilnehmer lernen die Leitlinien zur nicht-invasiven und invasiven Beatmung als Therapie akuter und chronischer respiratorischer Insuffizienz und die daraus erwachsenden Qualitätsanforderungen in der Pflege kennen. Sie erhalten praktische Anleitungen zur Umsetzung in Beatmung und Heimbeatmung.

Inhalte:

  • Überblick über neurologische Krankheitsbilder, physiologische Grundlagen
  • Beatmung und Heimbeatmung
  • Vorstellung der einschlägigen Richtlinien S2 und S3
  • Sekretmanagement, Gerätekunde
  • Beatmungsverläufe
  • Tracheostomamanagement, Dysphagie
  • Überleitungsmanagement und Entlassmanagement
  • Anforderungen an die Dokumentation
  • Ethische Aspekte

Methoden:

Einführungen und praktische Übungen

Fortbildungspunkte RbP:

20

Thema:

Das Bobath-Konzept ist ein problemlösender Ansatz in der Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener mit einer neurologischen Schädigung. Die Teilnehmer erwerben Kenntnisse und praktische Fertigkeiten, um Patienten zu befunden und davon ausgehend eine Behandlung so zu planen und durchzuführen, dass Patienten einen Gewinn an Alltagsfähigkeiten erreichen. Patienten können dadurch ihre Kompensation minimieren sowie ihr Bewegungs- und Handlungspotential besser ausschöpfen.

Ziele:

Teilnehmer lernen das Bobath-Konzept zur Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener mit neurologischen Erkrankungen kennen und trainieren die Anwendung. Sie können die erlernten Inhalte auf Patienten in unterschiedlichen Rehabilitationsphasen (Rehabereich – Phase B+C, ambulante Reha, geriatrische Patienten, Spätreha, Phase F) anwenden.

Dozent:

Physiotherapeut, Bobath-Instruktor, IBITA

Inhalte:

  • Gegenwärtige Erkenntnisse der Neurophysiologie und Neuropathologie, der motorischen Kontrolle und des motorischen Lernens
  • Umsetzung dieser Erkenntnisse mit den Behandlungsprinzipien, Methoden und Techniken des Bobath Konzepts
  • Erwerb praktischer Analyse- und Behandlungsfähigkeiten
  • Alltagsrelevante und zielorientierte Behandlung
  • Patientenbehandlungen durch die Kursteilnehmer
  • Behandlungsdemonstrationen durch den Referenten
Der Bobath Grundkurs ist der Weiterbildungslehrgang für die Therapie auf neurowissenschaftlicher Grundlage.

Fortbildungspunkte RbP:

20

Thema:

Die Hygiene in Krankenhäusern, Altenheimen und ambulanten Einrichtungen steht zunehmend im öffentlichen und politischen Interesse.

Ziele:

Teilnehmende erarbeiten sich durch praxisnahe Kenntnisvermittlung Hygienekompetenz, damit die Hygienebeauftragten als Multiplikatoren fungieren und die in der jeweiligen Einrichtung tätige Hygienefachkraft unterstützen können. Im Rahmen unserer Fortbildung lernen die Teilnehmenden die wichtigsten Hygieneregeln kennen. Sie erhalten Hinweise und praktische Tipps zur Umsetzung der notwendigen Vorgaben sowie Argumente zur Einführung der erforderlichen Hygienemaßnahmen.

Dozent:

Christian Neudeck, Hygienefachkraft, Endoskopiefachkraft, Sterilisationsfachkraft FK I+II, Erwachsenenpädagoge

Inhalte:

Einführung in Funktion und Aufgabengebiet von HBP
  • gesetzliche Grundlagen
  • allgemeine Infektiologie
  • Mikrobiologie und spezielle Mikrobiologie
  • Epidemiologie - Infektiologie der wichtigsten nosokomialen Infektionen
  • Grundsätzliche Methoden der Infektionsverhütung
  • spezielle Maßnahmen zur Verhinderung nosokomialer Infektionen
Umgang mit Patienten mit multiresistenten und anderen besonderen Erregern
  • Grundlagen von Reinigung Desinfektion und Sterilisation
  • Händehygiene
  • Erfassung von nosokomialen Infektionen
  • Ausbruchsmanagement
  • Umgang mit Arzneimitteln
  • Küchen- und Lebensmittelhygiene
  • Trinkwasser
  • Abfallentsorgung im Gesundheitsdienst
  • Personalschutz
Sozialwissenschaftliche Grundlagen:
  • Rollenbild einer HBP
  • Einführung in die Kommunikation und Erwachsenenpädagogik

Methoden:

Praxisnahe Kenntnisvermittlung, theoretischer Input, Bearbeitung von Farbenspielen und Gruppenarbeit

Schriftliche Abschlussprüfung mit Multiple-Choice-Aufgaben

Fortbildungspunkte RbP:

16

Thema:

Die Aromapflege ist eine anerkannte, ganzheitliche Pflegemethode. Sie findet seit vielen Jahren erfolgreiche Anwendung in der Kranken- und Altenpflege. Dabei werden ätherische Öle auf unterschiedliche Art und Weise eingesetzt. Die Anwendung  erfolgt über die Nase, aber auch über die Haut als Waschung, Massage, Einreibung oder Kompresse. Die Aromapflege ist geprägt von einem ganzheitlichen Menschenbild und transportiert diese Haltung über die Anwendungsarten in den oft rasanten Pflegealltag. Damit trägt die Aromapflege zur Steigerung von Lebensqualität und Allgemeinbefinden beim Patienten, aber auch zur Arbeitszufriedenheit und Motivation beim Pflegepersonal erfolgreich bei. Die Aromapflege ist eine gewinnbringende Ergänzung zu klassischen medizinischen Behandlungsformen.

Ziele:

Das Basis-Training vermittelt Grundlagenwissen auf dem Gebiet der Aromapflege. Teilnehmende lernen den professionellen Umgang mit verschiedenen Aromastoffen und die gezielte und sichere Anwendung im Berufsalltag kennen. Sie erhalten Anleitung zur Implementierung der Aromapflege in ihren individuellen Berufsalltag.

Dozent:

Manuela Euringer, Krankenschwester in einer Kindernotfallpraxis, selbstständige Aromaexpertin, Seminarleiterin  für Primavera-Life mit den Schwerpunkten Implementierung der Aromapflege, Schmerz und Kinderaromatherapie

Inhalte:

  • Geschichte der Aromatherapie
  • Grundlagen der Aromatherapie
  • Duftprofile mit praktischen Beispielen
  • Samenöle, Mazerate und Sheabutter
  • Aromapflege und Tipps zur Implementierung 
  • Ätherische Öle für unterschiedliche Lebenslagen
  • Selbstpflege mit ätherischen Ölen
  • Praxis: Herstellen eines Körperöls

Methoden:

Theoretischer Input, Diskussion und Gruppenarbeit in Kombination mit Selbsterfahrungseinheiten

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Kinaesthetics® hilft Patienten mit begrenzten Bewegungsmöglichkeiten, ihre Ressourcen zu mobilisieren und Bewegungsabläufe zu verbessern. Dies bringt weitere positive gesundheitliche Effekte physischer und psychischer Natur mit sich und verstärkt die Motivation sich zu bewegen.
Im Grundkurs steht grundsätzlich die eigene Bewegung in alltäglichen Aktivitäten sowie die Bewegung bei der Unterstützung von Menschen aller Altersklassen in unterschiedlichen Lebensphasen im Vordergrund.

Ziele:

Teilnehmer werden sich ihrer eigenen Bewegungsabläufe bewusst und verstehen die Bedeutung der lebenslangen Gesundheitsentwicklung. Zusätzlich lernen die Kursteilnehmer, die Bewegung der Betroffenen nachhaltig zu unterstützen anstatt die Bewegung selbst zu übernehmen und das Gewicht zu heben.

Dozent:

Theresia Kammerer, Pflegeberaterin und Kinaesthetics-Trainerin, RKU

Inhalte:

  • Reflexion des eigenen Bewegungsmusters
  • Handling von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten
  • Nutzung der eigenen Bewegungsfähigkeit und Reduzierung von Kraftaufwand
  • Unterstützung von Menschen in ihrer Bewegungskompetenz

Methoden:

Bewegungserfahrungen in Gruppen, praktische Übungen, Reflektion der eigenen Bewegung – dafür bitte rutschfeste Gymnastikmatte und Socken sowie bequeme Kleidung mitbringen

Fortbildungspunkte RbP:

14

Thema:

Aufgrund der demographischen und gesellschaftlichen Entwicklung werden in Zukunft immer mehr Menschen mit Demenz Pflege benötigen. Dabei stellt die Erkrankung Einrichtungen und Pflegekräfte vor immense Herausforderungen. Eine qualifizierte, empathische und strukturierte Pflege dementiell Erkrankter ist eine wesentliche Voraussetzung für ein professionelles, wertschätzendes und gutes Miteinander - zum Wohle der Betroffenen, aber auch des Pflegepersonals. Dazu gehört auch eine Auseinandersetzung auf interdisziplinärer Ebene, wie auch eine gute Kommunikation zwischen den Pflegeeinrichtungen. Mangelnde s Krankheitsverständnis sowie Erschwernisse in Struktur und Milieugestaltung machen ein gutes Miteinander manchmal schwer. Das Erkennen von Zusammenhängen ist dafür elementar und erfordert nicht zuletzt einen Wechsel der eigenen Perspektive.

Dieses Seminar wird als Pflichtfortbildung für zusätzliche Betreuungskräfte nach §53c SGB XI bestätigt.

Ziele:

Die Teilnehmer lernen, dementiell Erkrankte in ihren Veränderungen, Nöten und Sorgen zu verstehen. Ursachen von Aggression, Depression und „herausforderndem Verhalten" werden vermittelt. Teilnehmende lernen Strategien für den Umgang mit herauforderndem Verhalten kennen und können einen Verwirrtheitszustand von einem Delir unterscheiden, auch wissen sie um Möglichkeiten zur Prävention. Sie schärfen ihren Blick für das Erkennen von Schutzmechanismen, Stressfaktoren, Bedürfnissen und Ressourcen dementiell Erkrankter. Der interaktive „Demenz-Pfad" ermöglicht dabei das Eintauchen in die Gefühlswelt eines Menschen mit Demenz.

Dozent:

Markus Proske, Demenzberater und Humortherapeut und –coach, Buchautor

Inhalte:

  • Fachwissen Demenz
  • Demenz verstehen – begreifen – integrieren
  • Der „Demenz-Pfad"
  • Umgang mit herausforderndem Verhalten
  • Verwirrtheitszustände, Zustandekommen und Formen von Delir
  • Möglichkeiten der Delirprävention
  • Überleitung vom Alten- und Pflegeheim in die Klinik und zurück
  • Faktoren für eine gute und entlastende Zusammenarbeit
  • „Wissen hilft Pflegen"
  • Angehörigenarbeit: Sorgen und Ängste

Methoden:

Theoretischer Input, praktisches Erarbeiten in Gruppen, themenzentrierte Interaktion, Erfahrungsintegrierende Interaktion

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Schmerzen, sowohl akute als auch chronische, beeinflussen das physische, psychische und soziale Befinden und somit die Lebensqualität von Betroffenen erheblich. Schmerzen bergen zudem auch die Gefahr von Komplikationen und Chronifizierung. Durch ein frühzeitiges Schmerzmanagement können solche Folgeerscheinungen abgemildert, sogar oft verhindert werden. Um dies zu erreichen, kann die Pflege einen wesentlichen Beitrag leisten.

Ziele:

Teilnehmende lernen im Seminar Schmerzen kompetent zu erkennen. Sie lernen Möglichkeiten zur Erfassung von Schmerzen kennen und setzen sich mit den verschiedenen Ansätzen der medikamentösen und nicht-medikamentösen Schmerzbehandlung auseinander. Sie reflektieren ihre Erfahrungen mit Schmerzpatienten und erarbeiten lösungsorientierte und wissenschaftlich anerkannte Vorgehensweisen zum pflegetherapeutischen Schmerzmanagement.

Dozent:

Brigitte Sachsenmaier, Pflegeexpertin Stoma, Kontinenz und Wunde, freiberufliche Dozentin in der Erwachsenenbildung und Lehrerin für Pflegeberufe

Inhalte:

  • Physiologische Grundlagen von Schmerz
  • Akute und chronische Schmerzen
  • Schmerzeinschätzung und Dokumentation
  • Schmerzbeeinflussende Faktoren
  • Überblick über medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerzbehandlung
  • Pflegerische Aspekte bei der Behandlung von Schmerzen
  • Expertenstandard Schmerzmanagement des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
     

Methoden:

Theoretische Impulse, Vermittlung von Fachkenntnissen, Reflexion von Praxiserfahrungen

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Das Stoma als eine operativ geschaffene, künstliche Verbindung zwischen dem Körperinneren und der Haut ist aus verschiedenen Gründen eine Therapieoption, die Patienten, Angehörige und auch Pflegekräfte vor Herausforderungen stellt. Ob kurz- oder langfristig angelegt, bedarf es ja nach Stomaart besonderer pflegerischer und stomatherapeutischer Fachkenntnisse, um eine kompetente Versorgung zu gewährleisten und Risiken und Komplikationen weitestgehend zu minimieren.

Ziele:

Teilnehmende lernen im Seminar verschiedene Stomaarten und die dazugehörigen Indikationen kennen und erarbeiten die wichtigsten Grundsätze zur Pflege dieser. Die Teilnehmenden trainieren das Handling am Modell und sind dadurch in der Lage, Patienten sowie Angehörige dabei anzuleiten. Sie erhalten einen Überblick über mögliche Komplikationen und deren Prävention.

Dozent:

Gabriele Gruber, MSc., MedicalSupport München

Inhalte:

  • Stomaarten - Indikationen und Operationstechniken die zu einer Entero-/Urostomie führen
  • Grundsätze in der Stomapflege
  • Wie wird ein Stoma versorgt? (Übung an Modellen)
  • Warum ist die Anleitung, auch von Angehörigen, so wichtig? (Prozessablauf von der Aufnahme bis zur Entlassung)
  • Entlassung - und dann? (Versorgung zuhause - Selbstständig oder mit ambulanter Pflege - im Pflegeheim)
  • Überblick der möglichen Komplikationen
  • "Erste Lösungen" anhand von Fallbeispielen

Methoden:

Impulsvortrag, Diskussion, Reflexion anhand von Fallbeispielen und gemeinsame Erarbeitung von Lösungen für die Pflegepraxis

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Die berufspädagogische Weiterbildung zur Praxisanleitung ist Voraussetzung für die praktische Ausbildung in der Kranken- und Altenpflege. Für eine erstklassige Ausbildung wird ebenso hochwertig und umfassend ausgebildetes Personal benötigt. Die Weiterbildung zur Praxisanleitung am RKU vermittelt dabei die notwendigen Fachkompetenzen, Auszubildende individuell, prozess- und ergebnisorientiert an die selbstständige Übernahme ihrer beruflichen Aufgaben heranzuführen. Die Kursteilnehmer werden darüber hinaus für die Beratung und Begleitung von Schülern in Lehr-Lern-Prozessen sowie für die fachliche und persönliche Förderung im Rahmen der Ausbildung sensibilisiert.
Die Weiterbildung entspricht den Grundsätzen der aktuellen Ausbildungs- und Prüfungsordnung in der Pflege (PflAPrV).

Block I 13.01. – 17.01.2020 (5 Tage)
Block II 10.02. – 14.02.2020 (5 Tage)
Block III 09.03. – 13.03.2020 (5 Tage)
Block IV 18.05. – 20.05.2020 (3 Tage)
Block V 15.06. – 19.06.2020 (5 Tage)
Block VI 13.07. – 17.07.2020 (5 Tage)
Block VII 21.09. – 25.09.2020 (5 Tage)
Block VIII 12.10. – 16.10.2020 (5 Tage)
Block IX 16.11. – 20.11.2020 (5 Tage)

Inhalte:

  • Lernen
  • Theoriegeleitet pflegen
  • Anleitungsprozesse planen, gestalten und durchführen
  • Anleitung in der Praxis
  • Qualitätsmanagement
  • Die Rolle als Praxianleiter wahrnehmen und gestalten
  • Beurteilen und Bewerten
  • Handlungskompetenz in der Praxis fördern
  • Professioneller Umgang mit kultureller Vielfalt

Methoden:

Erwachsenengerechter pädagogischer und didaktischer Methodeneinsatz, z.B. Vortrag, Impuls, Gruppenarbeit, Interaktionsspiele, Reflektion

Fortbildungspunkte RbP:

40

Thema:

Mit der Reform der Pflegeausbildung verändern sich ab 2020 auch die Anforderungen an die Praxisanleitung. Die Grundqualifikation erhöht sich auf 300h und es wird eine jährliche Anpassung von Kenntnissen und damit eine kontinuierliche Weiterbildung von Ausbildungspersonal in der Pflege gefordert. Mit unserer Refresher-Fortbildung erfüllen Praxisanleitungen diese Anforderung und erweitern gleichzeitig ihre professionelle Handlungskompetenz.

Ziele:

Teilnehmende setzen sich mit den veränderten Anforderungen im Zuge der generalistischen Pflegeausbildung auseinander und entwickeln konkrete Ideen und Lösungsansätze für ihren jeweiligen Arbeitsbereich. Sie reflektieren ihre Rolle und ihre Wirkung als Praxisanleitung und machen sich Gestaltungsspielräume bewusst. Die Teilnehmenden profitieren besonders von gemeinsamen Fallbesprechungen, die einen nahtlosen Transfer in den Arbeitsalltag ermöglichen.

Inhalte:

  • Veränderungen durch die generalistische Pflegeausbildung
  • Die neue Rolle der Praxisanleitung
  • Veränderten Anforderungen proaktiv begegnen
  • Kompetenzorientiert Lehren und Lernen
  • Reflexion von persönlichen Haltungen, Erfahrungen und Herausforderungen der Praxis
  • Moderierter Erfahrungsaustausch
  • Fallsupervision/Kollegiale Beratung

Methoden:

Workshop mit Vortrag, Moderation sowie geleiteter Einzel- und Gruppenarbeit

Fortbildungspunkte RbP:

12

Thema:

Die Qualitätsprüfungen in Einrichtungen der stationären Altenpflege ändern sich von Grund auf und werden zukünftig in drei Bereiche gegliedert. Die Einrichtung erhebt festgelegte Indikatoren, die durch eine Datenauswertungsstelle (DAS) bewertet und veröffentlicht werden. Als zweiter Schritt folgt die externe Prüfung durch den MDK. Diese Prüfinhalte unterteilen sich in Qualitätsbereiche, denen einzelne Qualitätsaspekte untergeordnet sind. Pflegekräfte sind gefordert, den Pflegeprozess konkret und fachlich darzustellen und intensiver als bisher in den Dialog mit dem MDK zu gehen. Zusätzlich runden allgemeine Informationen über die Einrichtung die Qualitätsdarstellung ab.

Ziele:

Die Teilnehmer erhalten eine Einführung in die Inhalte der neuen Qualitätsprüfung sowie in die Darstellung der Ergebnisse nach außen. Hauptteil wird die Wissensvermittlung zu den einzelnen Qualitätsbereichen und -aspekten sein, die Inhalt der MDK-Prüfung sind. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, die Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes für die Qualitätsprüfung in Pflegeeinrichtungen zu verstehen und anzuwenden.

Dozent:

Examinierte Altenpflegerin, Sozialmanagerin (FH zertifiziert), QM-Auditorin, Coach und Supervisor, Businessmoderatorin

Inhalte:

Einführung und Erklärung der Datenerfassung durch die Datenauswertungsstelle (DAS)
  • Kurze Erläuterung der bisherigen und neuen Qualitätsprüfung
  • Merkmale des Indikatorenansatzes
  • Maßstäbe und Grundsätze
  • Qualitätsbewertung
  • Ergebniserfassung durch die Datenauswertungsstelle (DAS)
MDK-Prüfung (externe Qualitätsprüfung, Durchführung der Ergebniserfassung)
  • Basis der Prüfungen und Stichprobenziehungen
  • Ablauf eines Einrichtungsbesuchs
  • Plausibilitätskontrolle während der externen Qualitätsprüfung
  • Zusammenarbeit mit Heimaufsicht / FQA
  • Praktische Beispiele und Übung des PDCA-Zyklus (Pflegeprozess)

Methoden:

Theoretischer Input, Diskussion, Gruppenarbeit, Reflexion auf der Basis von Fallbeispielen, Dokumentationsübungen

Fortbildungspunkte RbP:

10

Thema:

Posturale Voraussetzungen für Reich- Und Greifbewegungen – Das Bobath-Konzept ist ein problemlösender Ansatz in der Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener mit einer neurologischen Schädigung. Im Aufbaukurs werden die Teilnehmer mit den verschiedenen Aspekten der Rolle der posturalen Kontrolle beim funktionellen Reichen und Greifen vertraut gemacht. Grundlage bildet der konzeptionelle Rahmen und die wichtigsten Aspekte der klinischen Praxis des Bobath-Konzepts sowie das Verständnis der menschlichen Bewegung.

Ziele:

Die Teilnehmer erlernen die posturalen Voraussetzungen für Reich- und Greifbewegungen und erwerben fundiertes Fachwissen über die Interdependenz von Kernstabilität sowie posturaler Kontrolle. Sie thematisieren klinische Überlegungen zur Beurteilung und Behandlung des Rumpfes, des Reichens und des Greifens bei Erwachsenen mit neurologischer Dysfunktion. Zusätzlich werden die Teilnehmer für die Verwendung von geeigneten Ergebnismessungen zur Unterstützung evidenzbasierter Praxis sensibilisiert.

Dozent:

Bobath Seniorinstruktorin IBITA, MSc.

Inhalte:

  • Rolle der posturalen Kontrolle beim funktionellen Reichen und Greifen
  • Klinisches Reasoning bei Erwachsenen mit neurologischen Erkrankungen für die optimale Behandlung und Umgebung für eine positive Veränderung
  • Stellenwert der proximalen Stabilität des Rumpfes für die selektive Mobilität der oberen Extremitäten und die Geschicklichkeit
  • Überlegungen zur Beurteilung und Behandlung des Rumpfes, des Reichens und Greifens bei Erwachsenen mit neurologischer Dysfunktion
  • Relevanz der proximalen Stabilität des Rumpfes für die selektive Mobilität der oberen Extremitäten und die Geschicklichkeit
  • Bedeutung des Rumpfes und der Corestabilität für den Rehabilitationsprozess
  • Rumpf- und Scapulastabilität als Bestandteil der posturalen Kontrolle
  • Modell der klinischen Praxis im Bobath Konzept (MBCP)
  • Wechselbeziehung zwischen posturaler Kontrolle und funktioneller Wiederherstellung der oberen Extremität und Hand in ADL’s
  • Handfunktionen explorieren und facilitieren

Methoden:

  • Vorträge
  • Patientendemonstrationen, die den klinischen Denkprozess sowie die Bewegungsanalyse beinhalten
  • Verbindung von Theorie und Praxis
  • Praktisches Arbeiten
  • Patientenbehandlungen unter Anleitung und Supervision der Instruktorin

Fortbildungspunkte RbP:

16

Thema:

Eine effektive Versorgung von Wunden gewährleistet Patienten eine deutlich verbesserte Lebensqualität und idealerweise auch eine raschere Ausheilung. Das Ziel der Wundversorgung ist daher die Verhinderung einer Infektion und die Beschleunigung und Unterstützung der Wundheilung, so dass sich das Gewebe belastungsstabil verschließt. Die fachgerechte und professionelle Versorgung von Wunden, insbesondere auch die Versorgung von chronischen Wunden bedarf einem hohen Maß an Kompetenz. Durch den Einsatz von den richtigen und modernen Methoden kann ein optimaler Verlauf der Wundversorgung und eine bestmögliche Wundheilung sichergestellt werden.

Ziele:

Teilnehmer erlangen fundierte Kenntnisse über die Prophylaxe, die Entstehung sowie die Versorgung von Wunden. Sie werden für Assessmentinstrumente sensibilisiert und beschäftigen sich mit verschiedenen Versorgungs- und Therapieansätzen.

Dozent:

Brigitte Sachsenmaier, Pflegeexpertin Stoma, Kontinenz und Wunde, freiberufliche Dozentin in der Erwachsenenbildung und Lehrerin für Pflegeberufe

Inhalte:

  • Hautanatomie und –physiologie, Wundentstehung, Pathophysiologie von Dekubitus, Ulcus cruris, Diabetischer Fuß
  • Prophylaktische Maßnahmen (Expertenstandard Dekubitusprophylaxe, Diabetischer Fuß)
  • Kompressionstherapie (Arten, Wickeltechnik, Intermittierende Kompression)
  • Hygiene bei der Wundversorgung (Gesetzliche Anforderungen, Infektkontrolle, Untersuchungen)
  • Assessmentinstrumente: Skalen zu Dekubitusrisiko, Schmerz, Ernährung
  • Wundversorgung: Formen und Phasen der Wundheilung, Wundarten, Debridement-Techniken, Wundspülung und Antiinfektiva, Produktkunde
  • Pflege der Wundumgebung
  • Systemische Einflüsse auf die Wundheilung (Schmerz, Ernährung, Lagerung)
  • Rechtliche Aspekte (Durchführungsverantwortung, Remonstrationspflicht)
  • Implementierung des Nationalen Expertenstandards "Chronische Wunde"

Methoden:

Theoretische Impulse, Vermittlung von Fachkenntnissen, Reflexion von Praxiserfahrungen

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Validation ist eine unterstützende Methode der Kommunikation und Haltung im Umgang mit Menschen mit Demenz. Diese Haltung ist geprägt von Wohlwollen und der Bereitschaft, jeden Menschen dort abzuholen, wo er sich gerade befindet. Es gilt die eigene Realität hinter der Realität der Betroffenen hintenanzustellen. Durch gute Beobachtung und passendes Interagieren kann es den Anwendern gelingen, belastende Situationen zu entschärfen und zum Wohle für beide Teile eine gute Kommunikation in Gang zu setzen.

Ziele:

Die Teilnehmer sollen erkennen, wo Validationen ihnen den Umgang und die Kommunikation mit Menschen mit Demenz erleichtern kann. Sie erfahren darüber hinaus Möglichkeiten und Grenzen der Validation und lernen dabei ihre eigene Haltung zu hinterfragen. Die akzeptierende und nicht korrigierende Sprache der Validation verhilft den Teilnehmern, Menschen mit Demenz besser zu verstehen und deren Verhalten nachzuvollziehen.

Dozent:

Markus Proske, Demenzberater und Humortherapeut und –coach, Buchautor

Inhalte:

  • Grundverständnis von Validation
  • Aufzeigen des Nutzens
  • Zielgruppen der Validation
  • Grundlagen der Validation nach Naomi Veil
  • Grenzen und Möglichkeiten der Validation
  • Verschiedenartige Techniken der Anwendung
  • Bedeutung von Körperkontakt, Körpersprache und Intimbereich

Methoden:

Theoretischer Input, praktisches Arbeiten in Gruppen, themenzentrierte Interaktion, erfahrungsintegrierende Interaktion

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Die Hygiene in Krankenhäusern, Altenheimen und ambulanten Einrichtungen steht zunehmend im öffentlichen und politischen Interesse. Die Verhinderung und Begrenzung von Keimen spielt dabei eine zentrale Rolle. Hygienebeauftragte fungieren als kompetente Schnittstelle im gesamten Behandlungsprozess und haben eine wichtige Multiplikatorenfunktion. Sie sind Ansprechpartner rund um optimale Hygiene in der Pflege.

Ziele:

Die Teilnehmenden erlangen Fachkompetenzen im Bereich Hygiene. Sie lernen die wichtigsten Hygieneregeln kennen. Sie erhalten Hinweise und praktische Tipps zur Umsetzung der notwendigen Vorgaben sowie Argumente zur Einführung der erforderlichen Hygienemaßnahmen. Sie werden angeleitet, das theoretische Wissen in ihre jeweiligen Arbeits- und Einsatzbereiche zu transferieren.

Dozent:

Christian Neudeck, Hygienefachkraft, Endoskopiefachkraft, Sterilisationsfachkraft FK I+II, Erwachsenenpädagoge

Inhalte:

Einführung in Funktion und Aufgabengebiet von HBP
  • gesetzliche Grundlagen
  • allgemeine Infektiologie
  • Mikrobiologie und spezielle Mikrobiologie
  • Epidemiologie - Infektiologie der wichtigsten nosokomialen Infektionen
  • Grundsätzliche Methoden der Infektionsverhütung
  • spezielle Maßnahmen zur Verhinderung nosokomialer Infektionen
Umgang mit Patienten mit multiresistenten und anderen besonderen Erregern
  • Grundlagen von Reinigung Desinfektion und Sterilisation
  • Händehygiene
  • Erfassung von nosokomialen Infektionen
  • Ausbruchsmanagement
  • Umgang mit Arzneimitteln
  • Küchen- und Lebensmittelhygiene
  • Trinkwasser
  • Abfallentsorgung im Gesundheitsdienst
  • Personalschutz
Sozialwissenschaftliche Grundlagen:
  • Rollenbild einer HBP
  • Einführung in die Kommunikation und Erwachsenenpädagogik

Methoden:

Praxisnahe Kenntnisvermittlung, theoretischer Input, Bearbeitung von Farbenspielen und Gruppenarbeit

Schriftliche Abschlussprüfung mit Multiple-Choice-Aufgaben

Fortbildungspunkte RbP:

16

Thema:

Die Aromapflege ist eine anerkannte, ganzheitliche Pflegemethode. Sie findet seit vielen Jahren erfolgreiche Anwendung in der Kranken- und Altenpflege. Dabei werden ätherische Öle auf unterschiedliche Art und Weise eingesetzt. Die Anwendung  erfolgt über die Nase, aber auch über die Haut als Waschung, Massage, Einreibung oder Kompresse. Die Aromapflege ist geprägt von einem ganzheitlichen Menschenbild und transportiert diese Haltung über die Anwendungsarten in den oft rasanten Pflegealltag. Damit trägt die Aromapflege zur Steigerung von Lebensqualität und Allgemeinbefinden beim Patienten, aber auch zur Arbeitszufriedenheit und Motivation beim Pflegepersonal erfolgreich bei. Die Aromapflege ist eine gewinnbringende Ergänzung zu klassischen medizinischen Behandlungsformen.

Ziele:

Das Basis-Training vermittelt Grundlagenwissen auf dem Gebiet der Aromapflege. Teilnehmende lernen den professionellen Umgang mit verschiedenen Aromastoffen und die gezielte und sichere Anwendung im Berufsalltag kennen. Sie erhalten Anleitung zur Implementierung der Aromapflege in ihren individuellen Berufsalltag.

Dozent:

Manuela Euringer, Krankenschwester in einer Kindernotfallpraxis, selbstständige Aromaexpertin, Seminarleiterin  für Primavera-Life mit den Schwerpunkten Implementierung der Aromapflege, Schmerz und Kinderaromatherapie

Inhalte:

  • Geschichte der Aromatherapie
  • Grundlagen der Aromatherapie
  • Duftprofile mit praktischen Beispielen
  • Samenöle, Mazerate und Sheabutter
  • Aromapflege und Tipps zur Implementierung 
  • Ätherische Öle für unterschiedliche Lebenslagen
  • Selbstpflege mit ätherischen Ölen
  • Praxis: Herstellen eines Körperöls sowie Anwendung feuchtwarmer Kompressen und Auflagen mit ätherischen Ölen bei Beschwerden

Methoden:

Theoretischer Input, Diskussion und Gruppenarbeit in Kombination mit Selbsterfahrungseinheiten

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Mit der Reform der Pflegeausbildung verändern sich ab 2020 auch die Anforderungen an die Praxisanleitung. Die Grundqualifikation erhöht sich auf 300h. Für Pflegekräfte, die bereits die Weiterbildung zum Praxisanleiter erfolgreich absolviert haben, wird ein jährlicher Auffrischungskurs gefordert. Mit unserer Refresher-Fortbildung erfüllen Praxisanleitungen diese Anforderung und erweitern gleichzeitig ihre professionelle Handlungskompetenz.

Ziele:

Teilnehmende setzen sich mit den veränderten Anforderungen im Zuge der generalistischen Pflegeausbildung auseinander und entwickeln konkrete Ideen und Lösungsansätze für ihren jeweiligen Arbeitsbereich. Sie reflektieren ihre Rolle und ihre Wirkung als Praxisanleitung und machen sich Gestaltungsspielräume bewusst. Die Teilnehmenden profitieren besonders von gemeinsamen Fallbesprechungen, die einen nahtlosen Transfer in den Arbeitsalltag ermöglichen.

Inhalte:

  • Veränderungen durch die generalistische Pflegeausbildung
  • Die neue Rolle der Praxisanleitung
  • Veränderten Anforderungen proaktiv begegnen

Methoden:

Workshop mit Vortrag, Diskussion, Moderation sowie geleitete Einzel- und Gruppenarbeit

Fortbildungspunkte RbP:

8