Fachkompetenz 1.HJ

Thema:

Bobath ist ein bewegungstherapeutisches Behandlungskonzept für Patienten mit motorischen Beeinträchtigungen in Folge von Schlaganfällen und anderen neurologischen Erkrankungen des Zentralnervensystems. Ziel ist es, Bewegungsfähigkeiten wieder zu erlernen. Im Bobath-Gesamtkonzept spielt die therapeutisch-aktivierende Pflege im gesamten Tagesablauf des Patienten eine wesentliche Rolle.

Ziele:

Teilnehmer lernen das Bobath-Konzept kennen und verstehen die Rolle der therapeutisch-aktivierenden Pflege und ihren Nutzen für die Patien- ten. Sie trainieren die praktische Anwendung in täglichen Prozessen und Bewegungsabläufen der Pflege und lernen, sich dabei rückenschonend zu verhalten.

Dozent:

Renate Kohl, Pflegeaufbaukursinstruktorin Bobath BIKA®

Inhalte:

  • Theoretische Informationen zum Bobath-Konzept, zu Haltung und Bewegung und neuropsychologischen Störungen
  • Praktische Übungen zu Körperpflege und Bewegungsabläufen

Methoden:

Vorträge, praktische Partnerübungen und Arbeit mit Patienten unter Supervision

Fortbildungspunkte RbP:

20

Thema:

Krankheitsbedingte Einschränkungen wie der Verlust der Wahrnehmungs-und Orientierungsfähigkeit und Aktivitätsstörungen belasten den Pflege- und Heilungsprozess vieler Patienten. Basale Stimulation ist ein Konzept, das Möglichkeiten und Anregungen bietet, in dialogisch-kommunikativen Prozessen für schwer beeinträchtigte Menschen Entwicklungsbedingungen zu gestalten, die ihre Gesundheit und Wohlbefinden sowie die Selbstbestimmung fördern, erhalten oder unterstützen. In der Fortbildung werden kreative Möglichkeiten für den Pflegealltag aufgezeigt.

Ziele:

Die Teilnehmer lernen Basale Stimulation als ganzheitliches, körperbezogenes Kommunikationskonzept kennen. Sie werden sensibilisiert für patientenspezifische Anforderungen und Ansatzpunkte, lernen Anwendungsmöglichkeiten kennen und üben die Umsetzung im praktischen Pflege- und Therapiealltag.

Dozent:

Hubert Jäger, Lehrer für Pflegeberufe und Praxisbegleiter Basale Stimulation, Vorsitzender des Internationalen Fördervereins Basale Stimulation e.V.

Inhalte:

  • Die zehn Lebensthemen der Basalen Stimulation® und die Wahrnehmungsbereiche nach A. Fröhlich
  • Gedanken zum eigenen Menschenbild, Biografie als Handlungsgrundlage
  • Vestibuläre, somatische und vibratorische Wahrnehmung
  • Umsetzung in der Pflege- und Therapiepraxis mit Übungen

Methoden:

Einführungen und praktische Übungen – bitte rutschfeste Gymnastikmatten, bequeme Kleidung, Handtuch und Körperlotion mitbringen

Fortbildungspunkte RbP:

12

Thema:

Pflege und Behandlung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen (ALS, GBS, Querschnittslähmung etc.) erfordern spezielles Fachwissen und entsprechende Qualifikationen. Die Therapie zunehmender respiratorischer Insuffizienz stellt hier besondere Anforderungen.

Ziele:

Teilnehmer lernen die Leitlinien zur nicht-invasiven und invasiven Beatmung als Therapie akuter und chronischer respiratorischer Insuffizienz und die daraus erwachsenden Qualitätsanforderungen in der Pflege kennen. Sie erhalten praktische Anleitungen zur Umsetzung in Beatmung und Heimbeatmung.

Inhalte:

  • Überblick über neurologische Krankheitsbilder, physiologische Grundlagen
  • Beatmung und Heimbeatmung
  • Vorstellung der einschlägigen Richtlinien S2 und S3
  • Sekretmanagement, Gerätekunde
  • Beatmungsverläufe
  • Tracheostomamanagement, Dysphagie
  • Überleitungsmanagement und Entlassmanagement
  • Anforderungen an die Dokumentation
  • Ethische Aspekte

Methoden:

Theoretischer Input, praxisnahe Fallbeschreibung und Diskussion

Fortbildungspunkte RbP:

20

Thema:

Das Bobath-Konzept ist ein problemlösender Ansatz in der Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener mit einer neurologischen Schädigung. Die Teilnehmer erwerben Kenntnisse und praktische Fertigkeiten, um Patienten zu befunden und davon ausgehend eine Behandlung so zu planen und durchzuführen, dass Patienten einen Gewinn an Alltagsfähigkeiten erreichen. Patienten können dadurch ihre Kompensation minimieren sowie ihr Bewegungs- und Handlungspotential besser ausschöpfen.

Ziele:

Teilnehmer lernen das Bobath-Konzept zur Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener mit neurologischen Erkrankungen kennen und trainieren die Anwendung. Sie können die erlernten Inhalte auf Patienten in unterschiedlichen Rehabilitationsphasen (Rehabereich – Phase B+C, ambulante Reha, geriatrische Patienten, Spätreha, Phase F) anwenden.

Dozent:

Physiotherapeut, Bobath-Instruktor, IBITA

Inhalte:

  • Gegenwärtige Erkenntnisse der Neurophysiologie und Neuropathologie, der motorischen Kontrolle und des motorischen Lernens
  • Umsetzung dieser Erkenntnisse mit den Behandlungsprinzipien, Methoden und Techniken des Bobath Konzepts
  • Erwerb praktischer Analyse- und Behandlungsfähigkeiten
  • Alltagsrelevante und zielorientierte Behandlung
  • Patientenbehandlungen durch die Kursteilnehmer
  • Behandlungsdemonstrationen durch den Referenten
Der Bobath Grundkurs ist der Weiterbildungslehrgang für die Therapie auf neurowissenschaftlicher Grundlage.

Fortbildungspunkte RbP:

20

Thema:

Kinaesthetics® hilft Patienten mit begrenzten Bewegungsmöglichkeiten, ihre Ressourcen zu mobilisieren und Bewegungsabläufe zu verbessern. Dies bringt weitere positive gesundheitliche Effekte physischer und psychischer Natur mit sich und verstärkt die Motivation sich zu bewegen.
Im Grundkurs steht grundsätzlich die eigene Bewegung in alltäglichen Aktivitäten sowie die Bewegung bei der Unterstützung von Menschen aller Altersklassen in unterschiedlichen Lebensphasen im Vordergrund.

Ziele:

Teilnehmer werden sich ihrer eigenen Bewegungsabläufe bewusst und verstehen die Bedeutung der lebenslangen Gesundheitsentwicklung. Zusätzlich lernen die Kursteilnehmer, die Bewegung der Betroffenen nachhaltig zu unterstützen anstatt die Bewegung selbst zu übernehmen und das Gewicht zu heben.

Dozent:

Theresia Kammerer, Pflegeberaterin und Kinaesthetics-Trainerin, RKU

Inhalte:

  • Reflexion des eigenen Bewegungsmusters
  • Handling von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten
  • Nutzung der eigenen Bewegungsfähigkeit und Reduzierung von Kraftaufwand
  • Unterstützung von Menschen in ihrer Bewegungskompetenz

Methoden:

Bewegungserfahrungen in Gruppen, praktische Übungen, Reflektion der eigenen Bewegung – dafür bitte rutschfeste Gymnastikmatte und Socken sowie bequeme Kleidung mitbringen

Fortbildungspunkte RbP:

14

Thema:

Die berufspädagogische Weiterbildung zur Praxisanleitung ist Voraussetzung für die praktische Ausbildung in der Kranken- und Altenpflege. Für eine erstklassige Ausbildung wird ebenso hochwertig und umfassend ausgebildetes Personal benötigt. Die Weiterbildung zur Praxisanleitung vermittelt dabei die notwendigen Fachkompetenzen, Auszubildende individuell, prozess- und ergebnisorientiert an die selbstständige Übernahme ihrer beruflichen Aufgaben heranzuführen. Die Kursteilnehmer werden darüber hinaus für die Beratung und Begleitung von Schülern in Lehr-Lern-Prozessen sowie für die fachliche und persönliche Förderung im Rahmen der Ausbildung sensibilisiert.

Block I 01.03. – 05.03.2021
Block II 08.03. – 11.03.2021
Block III 12.04. – 16.04.2021
Block IV 10.05. – 12.05.2021
Block V 14.06. – 18.06.2021
Block VI 05.07. – 09.07.2021
Block VII 12.07. – 16.07.2021

Inhalte:

  • Lernen
  • Theoriegeleitet pflegen
  • Anleitungsprozesse planen, gestalten und durchführen
  • Anleitung in der Praxis
  • Qualitätsmanagement
  • Die Rolle als Praxisanleiter wahrnehmen und gestalten
  • Beurteilen und Bewerten
  • Handlungskompetenz in der Praxis fördern
  • Professioneller Umgang mit kultureller Vielfalt

Methoden:

Erwachsenengerechter pädagogischer und didaktischer Methodeneinsatz, z.B. Vortrag, Impuls, Gruppenarbeit, Interaktionsspiele, Reflexion.

Fortbildungspunkte RbP:

30

Thema:

Mit der Reform der Pflegeausbildung verändern sich ab 2020 auch die Anforderungen an die Praxisanleitung. Die Grundqualifikation erhöht sich auf 300h und es wird eine jährliche Anpassung von Kenntnissen und damit eine kontinuierliche Weiterbildung von Ausbildungspersonalin der Pflege gefordert. Mit unserer Refresher-Fortbildung erfüllen Praxisanleitungen diese Anforderung und erweitern gleichzeitig ihre professionelle Handlungskompetenz.

Ziele:

Teilnehmende setzen sich mit den veränderten Anforderungen im Zuge der generalistischen Pflegeausbildung auseinander und entwickeln konkrete Ideen und Lösungsansätze für eine schülerorientierte Anleitung. Sie reflektieren ihre Rolle und ihre Wirkung als Praxisanleitung und machen sich Gestaltungsspielräume bewusst. Die Teilnehmenden profitieren besonders von gemeinsamen Fallbesprechungen, die einen nahtlosen Transfer in den Arbeitsalltag ermöglichen.

Inhalte:

  • Die Generalistik in der Pflegeausbildung – Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Umsetzung
  • Coolout und Burnout in der Pflege
  • Expertenstandards in der Anleitungssituation
  • Beratungsgespräche erfolgreich planen und durchführen
  • „Kritik ohne Krise“ – Das erfolgreiche Beurteilungsgespräch
  • Fallsupervision/Kollegiale Fallberatung
  • Moderierter Erfahrungsaustausch

Methoden:

Erwachsenengerechter pädagogischer und didaktischer Methodeneinsatz z. B. fachlicher Input, praktische Impuls, Gruppenarbeit, Interaktionsspiele, Reflexion und Diskussion

Fortbildungspunkte RbP:

12

Thema:

Posturale Voraussetzungen für Reich- und Greifbewegungen

Ziele:

Die Teilnehmer erlernen die posturalen Voraussetzungen für Reich- und Greifbewegungen und erwerben fundiertes Fachwissen über die Interdependenz von Kernstabilität sowie posturaler Kontrolle. Sie thematisieren klinische Überlegungen zur Beurteilung und Behandlung des Rumpfes, des Reichens und des Greifens bei Erwachsenen mit neurologischer Dysfunktion. Zusätzlich werden die Teilnehmer für die Verwendung von geeigneten Ergebnismessungen zur Unterstützung evidenzbasierter Praxis sensibilisiert.

Dozent:

Bobath Seniorinstruktorin IBITA, MSc.

Inhalte:

  • Rolle der posturalen Kontrolle beim funktionellen Reichen und Greifen
  • Klinisches Reasoning bei Erwachsenen mit neurologischen Erkrankungen für die optimale Behandlung und Umgebung für eine positive Veränderung
  • Stellenwert der proximalen Stabilität des Rumpfes für die selektive Mobilität der oberen Extremitäten und die Geschicklichkeit
  • Überlegungen zur Beurteilung und Behandlung des Rumpfes, des Reichens und Greifens bei Erwachsenen mit neurologischer Dysfunktion
  • Relevanz der proximalen Stabilität des Rumpfes für die selektive Mobilität der oberen Extremitäten und die Geschicklichkeit
  • Bedeutung des Rumpfes und der Corestabilität für den Rehabilitationsprozess
  • Rumpf- und Scapulastabilität als Bestandteil der posturalen Kontrolle
  • Modell der klinischen Praxis im Bobath Konzept (MBCP)
  • Wechselbeziehung zwischen posturaler Kontrolle und funktioneller Wiederherstellung der oberen Extremität und Hand in ADL’s
  • Handfunktionen explorieren und facilitieren

Methoden:

  • Vorträge
  • Patientendemonstrationen, die den klinischen Denkprozess sowie die Bewegungsanalyse beinhalten
  • Verbindung von Theorie und Praxis
  • Praktisches Arbeiten
  • Patientenbehandlungen unter Anleitung und Supervision der Instruktorin

Fortbildungspunkte RbP:

16

Thema:

Inkontinenz ist ein weitverbreitetes Krankheitsbild und stellt das Gegenteil von der natürlich erlernten Kontinenz dar. Der natürliche Ablauf die Blase oder den Darm zu entleeren, kann durch eine Vielzahl von Einflüssen oder Krankheiten gestört werden. Unabhängig von Geschlecht und Alter können Menschen von Kontinenzstörungen betroffen sein. Die am häufigsten betroffene Personengruppe sind jedoch ältere Menschen. Mit Herausgabe des Expertenstandards Kontinenzförderung in der Pflege wurde das Thema in der Pflege „wiederbelebt“. Pflegende erhalten durch ihn Hilfestellung bei der Bewältigung der komplexen Thematik.

Ziele:

Teilnehmer erlangen fundierte Kenntnisse über die verschiedenen Inkontinenzformen und Ursachen sowie die möglichen therapiepflegerischen Interventionen. Die Teilnehmer reflektieren gemeinsam anhand eines Praxisbeispiels die Möglichkeiten der pflegerischen Intervention. Zudem setzen die Teilnehmer einen Fokus auf die praktische Anwendung des Expertenstandards.

Dozent:

Brigitte Sachsenmaier, Pflegeexpertin Stoma, Kontinenz und Wunde, freiberufliche Dozentin in der Erwachsenenbildung und Lehrerin für Pflegeberufe

Inhalte:

  • Sensibilisierung für das Erkennen der Inkontinenz
  • Inkontinenzformen und ihre Therapiepflegerische Interventionen, z.B. Prävention, Umfeldgestaltung, Toilettentraining, Hautpflege
  • Hilfsmittelversorgung im und außerhalb des Krankenhauses
  • Hilfsmittelverordnung - neue Aspekte der Verordnungs- und Erstattungspraxis
  • Katheter - Pro & Contra
  • Intermittierender Katheterismus
  • Reflexion des Themas und praktische Übertragung
  • Anwendung des Expertenstandards an Fallbeispielen

Methoden:

Theoretische Impulse, Vermittlung von Fachkenntnissen, Reflexion von Praxiserfahrungen

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Das Bobath-Konzept ist ein problemlösender Ansatz in der Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener mit einer neurologischen Schädigung. Die Teilnehmer erwerben Kenntnisse und praktische Fertigkeiten, um Patienten zu befunden und davon ausgehend eine Behandlung so zu planen und durchzuführen, dass Patienten einen Gewinn an Alltagsfähigkeiten erreichen. Patienten können dadurch ihre Kompensation minimieren sowie ihr Bewegungs- und Handlungspotential besser ausschöpfen.

Ziele:

Teilnehmer lernen das Bobath-Konzept zur Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener mit neurologischen Erkrankungen kennen und trainieren die Anwendung. Sie können die erlernten Inhalte auf Patienten in unterschiedlichen Rehabilitationsphasen (Rehabereich – Phase B+C, ambulante Reha, geriatrische Patienten, Spätreha, Phase F) anwenden.

Dozent:

Physiotherapeut, Bobath-Instruktor, IBITA

Inhalte:

  • Gegenwärtige Erkenntnisse der Neurophysiologie und Neuropathologie, der motorischen Kontrolle und des motorischen Lernens
  • Umsetzung dieser Erkenntnisse mit den Behandlungsprinzipien, Methoden und Techniken des Bobath Konzepts
  • Erwerb praktischer Analyse- und Behandlungsfähigkeiten
  • Alltagsrelevante und zielorientierte Behandlung
  • Patientenbehandlungen durch die Kursteilnehmer
  • Behandlungsdemonstrationen durch den Referenten
Der Bobath Grundkurs ist der Weiterbildungslehrgang für die Therapie auf neurowissenschaftlicher Grundlage.

Fortbildungspunkte RbP:

20

Thema:

Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, die durch wiederholt auftretende epileptische Anfälle gekennzeichnet ist. Ein epileptischer Anfall wird durch spontane und überschießende elektrische Entladungen von Nervenzellen im Gehirn verursacht, die Bewusstseinsstörungen, Muskelanspannungen bis hin zu komplexen Handlungen hervorrufen können. Es gibt verschiedene Epilepsieformen mit unterschiedlichen Ursachen: zum einen sind sog. strukturelle/symptomatische fokale Epilepsien bekannt, die nach einer Gehirnschädigung auftreten. Bei anderen Formen gibt es eine klare erbliche Komponente. Die genetischen Ursachen sind jedoch bisher nur teilweise bekannt. Die Epilepsie ist meist eine gut behandelbare Erkrankung. Im Schnitt werden knapp 70% der Patienten unter der Gabe antiepileptischer Medikamente anfallsfrei.

Ziele:

Teilnehmer lernen das Krankheitsbild Epilepsie aus der interdisziplinären Sichtweise kennen und werden sich der Zusammenwirkung aller Fachbereiche bewusst. Die Teilnehmer erlangen tiefgreifendes Fachwissen aus den Bereichen der Medizin und Pflege und können dadurch die Versorgung von Patienten mit Epilepsie im Alltag optimieren.

Inhalte:

  • Vorstellung des Krankheitsbildes und stationäre Epilepsiediagnostik
  • Pflege von Patienten mit Epilepsie
  • Medikamentöse, operative und neurostimulierende Behandlungsmethoden
  • Anfallstestung und Verhalten bei einem epileptischen Anfall
  • Entlassmanagement
  • Erfahrungsbericht eines Betroffenen

Methoden:

Fachvorträge, interaktiver Austausch und offene Diskussion

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Mit der Reform der Pflegeausbildung verändern sich ab 2020 auch die Anforderungen an die Praxisanleitung. Die Grundqualifikation erhöht sich auf 300h und es wird eine jährliche Anpassung von Kenntnissen und damit eine kontinuierliche Weiterbildung von Ausbildungspersonalin der Pflege gefordert. Mit unserer Refresher-Fortbildung erfüllen Praxisanleitungen diese Anforderung und erweitern gleichzeitig ihre professionelle Handlungskompetenz.

Ziele:

Teilnehmende setzen sich mit den veränderten Anforderungen im Zuge der generalistischen Pflegeausbildung auseinander und entwickeln konkrete Ideen und Lösungsansätze für eine schülerorientierte Anleitung. Sie reflektieren ihre Rolle und ihre Wirkung als Praxisanleitung und machen sich Gestaltungsspielräume bewusst. Die Teilnehmenden profitieren besonders von gemeinsamen Fallbesprechungen, die einen nahtlosen Transfer in den Arbeitsalltag ermöglichen.

Inhalte:

  • Die Generalistik in der Pflegeausbildung – Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Umsetzung
  • Coolout und Burnout in der Pflege
  • Expertenstandards in der Anleitungssituation
  • Beratungsgespräche erfolgreich planen und durchführen
  • „Kritik ohne Krise“ – Das erfolgreiche Beurteilungsgespräch
  • Fallsupervision/Kollegiale Fallberatung
  • Moderierter Erfahrungsaustausch

Methoden:

Erwachsenengerechter pädagogischer und didaktischer Methodeneinsatz z. B. fachlicher Input, praktische Impuls, Gruppenarbeit, Interaktionsspiele, Reflexion und Diskussion

Fortbildungspunkte RbP:

12

Thema:

Kinesiotape ist ein elastisches Baumwollband mit einer Klebeschicht. Das Tape besitzt dieselbe Elastizität und Dicke wie die menschliche Haut und passt sich besonders gut an natürliche Bewegungen des Körpers an. Ein kinesiologisches Tape kann bei unterschiedlichen Verletzungen und Beschwerden eingesetzt werden. Durch die Unterstützung und Stabilität wird der körpereigene Heilungsprozess stimuliert, ohne dabei Beweglichkeit einzuschränken. Aus diesem Grund wird das medizinische Tapen oftmals als ergänzende Behandlungsmethode verwendet.

Ziele:

Teilnehmer lernen das Kinesiotaping als ganzheitliche und ergänzende Behandlungsmethode kennen. Sie erhalten wesentliches Wissen über die geschichtlichen Hintergründe, die Wirkungsweise und die Anwendungsgebiete. Am zweiten Seminartag vertiefen die Teilnehmer Anwendungstechniken anhand von verschiedenen Krankheitsbildern.

Dozent:

Diplom Physiotherapeutin (NL), Inhaberin Praxis für Osteopathie, Heilpraktikerin, Referentin für medizinische Trainingstherapie, Sportphysiotherapie und Kinesiotaping

Inhalte:

  • Geschichtlichen Hintergrund und Wirkungsweise
  • Anwendungsgebiete von Kinesiotape
  • Unterschied zwischen Kinesiotape und klassisches Tape
  • Basistapeanlagen (Muskeltechnik, Ligamenttechnik, Korrekturtechnik, Lymphtechnik) anhand von Indikationen aus der Praxis
  • Basistechniken anhand von Krankheitsbildern v.a. aus der Orthopädie (Supinationstrauma, Achillessehnenentzündung, Patellaspitzensyndrom, Muskeldysbalancen, Impingement Schulter, ventrale Instabilität Schulter, Tennisellbogen, ISG, LWS, HWS)

Methoden:

Vermittlung von Fachkenntnissen, praktische Übungen, Interaktion und Austausch in der Gruppe

Fortbildungspunkte RbP:

12