Fachkompetenz 2.HJ

Thema:

Schmerzen, sowohl akute als auch chronische, beeinflussen das physische, psychische und soziale Befinden und somit die Lebensqualität von Betroffenen erheblich. Schmerzen bergen zudem auch die Gefahr von Komplikationen und Chronifizierung. Durch ein frühzeitiges Schmerzmanagement können solche Folgeerscheinungen abgemildert, sogar oft verhindert werden. Um dies zu erreichen, kann die Pflege einen wesentlichen Beitrag leisten.

Ziele:

Teilnehmende lernen im Seminar Schmerzen kompetent zu erkennen. Sie lernen Möglichkeiten zur Erfassung von Schmerzen kennen und setzen sich mit den verschiedenen Ansätzen der medikamentösen und nicht-medikamentösen Schmerzbehandlung auseinander. Sie reflektieren ihre Erfahrungen mit Schmerzpatienten und erarbeiten lösungsorientierte und wissenschaftlich anerkannte Vorgehensweisen zum pflegetherapeutischen Schmerzmanagement.

Dozent:

Brigitte Sachsenmaier, Pflegeexpertin Stoma, Kontinenz und Wunde, freiberufliche Dozentin in der Erwachsenenbildung und Lehrerin für Pflegeberufe

Inhalte:

  • Physiologische Grundlagen von Schmerz
  • Akute und chronische Schmerzen
  • Schmerzeinschätzung und Dokumentation
  • Schmerzbeeinflussende Faktoren
  • Überblick über medikamentöse und nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerzbehandlung
  • Pflegerische Aspekte bei der Behandlung von Schmerzen
  • Expertenstandard Schmerzmanagement des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
     

Methoden:

Theoretische Impulse, Vermittlung von Fachkenntnissen, Reflexion von Praxiserfahrungen

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Die Hygiene in Krankenhäusern, Altenheimen und ambulanten Einrichtungen steht zunehmend im öffentlichen und politischen Interesse. Die Verhinderung und Begrenzung von Keimen spielt dabei eine zentrale Rolle. Hygienebeauftragte fungieren als kompetente Schnittstelle im gesamten Behandlungsprozess und haben eine wichtige Multiplikatorenfunktion. Sie sind Ansprechpartner rund um optimale Hygiene in der Pflege.

Ziele:

Die Teilnehmenden erlangen Fachkompetenzen im Bereich Hygiene. Sie lernen die wichtigsten Hygieneregeln kennen. Sie erhalten Hinweise und praktische Tipps zur Umsetzung der notwendigen Vorgaben sowie Argumente zur Einführung der erforderlichen Hygienemaßnahmen. Sie werden angeleitet, das theoretische Wissen in ihre jeweiligen Arbeits- und Einsatzbereiche zu transferieren.

Dozent:

Christian Neudeck, Hygienefachkraft, Endoskopiefachkraft, Sterilisationsfachkraft FK I+II, Erwachsenenpädagoge

Inhalte:

Einführung in Funktion und Aufgabengebiet von HBP
  • gesetzliche Grundlagen
  • allgemeine Infektiologie
  • Mikrobiologie und spezielle Mikrobiologie
  • Epidemiologie - Infektiologie der wichtigsten nosokomialen Infektionen
  • Grundsätzliche Methoden der Infektionsverhütung
  • spezielle Maßnahmen zur Verhinderung nosokomialer Infektionen
Umgang mit Patienten mit multiresistenten und anderen besonderen Erregern
  • Grundlagen von Reinigung Desinfektion und Sterilisation
  • Händehygiene
  • Erfassung von nosokomialen Infektionen
  • Ausbruchsmanagement
  • Umgang mit Arzneimitteln
  • Küchen- und Lebensmittelhygiene
  • Trinkwasser
  • Abfallentsorgung im Gesundheitsdienst
  • Personalschutz
Sozialwissenschaftliche Grundlagen:
  • Rollenbild einer HBP
  • Einführung in die Kommunikation und Erwachsenenpädagogik

Methoden:

Praxisnahe Kenntnisvermittlung, theoretischer Input, Bearbeitung von Farbenspielen und Gruppenarbeit

Schriftliche Abschlussprüfung mit Multiple-Choice-Aufgaben

Fortbildungspunkte RbP:

16

Thema:

Die Hygiene in Krankenhäusern, Altenheimen und ambulanten Einrichtungen steht zunehmend im öffentlichen und politischen Interesse. Die Verhinderung und Begrenzung von Keimen spielt dabei eine zentrale Rolle. Hygienebeauftragte fungieren als kompetente Schnittstelle im gesamten Behandlungsprozess und haben eine wichtige Multiplikatorenfunktion. Sie sind Ansprechpartner rund um optimale Hygiene in der Pflege.

Ziele:

Die Teilnehmenden erlangen Fachkompetenzen im Bereich Hygiene. Sie lernen die wichtigsten Hygieneregeln kennen. Sie erhalten Hinweise und praktische Tipps zur Umsetzung der notwendigen Vorgaben sowie Argumente zur Einführung der erforderlichen Hygienemaßnahmen. Sie werden angeleitet, das theoretische Wissen in ihre jeweiligen Arbeits- und Einsatzbereiche zu transferieren.

Dozent:

Christian Neudeck, Hygienefachkraft, Endoskopiefachkraft, Sterilisationsfachkraft FK I+II, Erwachsenenpädagoge

Inhalte:

Einführung in Funktion und Aufgabengebiet von HBP
  • gesetzliche Grundlagen
  • allgemeine Infektiologie
  • Mikrobiologie und spezielle Mikrobiologie
  • Epidemiologie - Infektiologie der wichtigsten nosokomialen Infektionen
  • Grundsätzliche Methoden der Infektionsverhütung
  • spezielle Maßnahmen zur Verhinderung nosokomialer Infektionen
Umgang mit Patienten mit multiresistenten und anderen besonderen Erregern
  • Grundlagen von Reinigung Desinfektion und Sterilisation
  • Händehygiene
  • Erfassung von nosokomialen Infektionen
  • Ausbruchsmanagement
  • Umgang mit Arzneimitteln
  • Küchen- und Lebensmittelhygiene
  • Trinkwasser
  • Abfallentsorgung im Gesundheitsdienst
  • Personalschutz
Sozialwissenschaftliche Grundlagen:
  • Rollenbild einer HBP
  • Einführung in die Kommunikation und Erwachsenenpädagogik

Methoden:

Praxisnahe Kenntnisvermittlung, theoretischer Input, Bearbeitung von Farbenspielen und Gruppenarbeit

Schriftliche Abschlussprüfung mit Multiple-Choice-Aufgaben

Fortbildungspunkte RbP:

16

Thema:

Validation ist eine unterstützende Methode der Kommunikation und Haltung im Umgang mit Menschen mit Demenz. Diese Haltung ist geprägt von Wohlwollen und der Bereitschaft, jeden Menschen dort abzuholen, wo er sich gerade befindet. Es gilt die eigene Realität hinter der Realität der Betroffenen hintenanzustellen. Durch gute Beobachtung und passendes Interagieren kann es den Anwendern gelingen, belastende Situationen zu entschärfen und zum Wohle für beide Teile eine gute Kommunikation in Gang zu setzen.

Ziele:

Die Teilnehmer sollen erkennen, wo Validationen ihnen den Umgang und die Kommunikation mit Menschen mit Demenz erleichtern kann. Sie erfahren darüber hinaus Möglichkeiten und Grenzen der Validation und lernen dabei ihre eigene Haltung zu hinterfragen. Die akzeptierende und nicht korrigierende Sprache der Validation verhilft den Teilnehmern, Menschen mit Demenz besser zu verstehen und deren Verhalten nachzuvollziehen.

Dozent:

Markus Proske, Demenzberater und Humortherapeut und –coach, Buchautor

Inhalte:

  • Grundverständnis von Validation
  • Aufzeigen des Nutzens
  • Zielgruppen der Validation
  • Grundlagen der Validation nach Naomi Veil
  • Grenzen und Möglichkeiten der Validation
  • Verschiedenartige Techniken der Anwendung
  • Bedeutung von Körperkontakt, Körpersprache und Intimbereich

Methoden:

Theoretischer Input, praktisches Arbeiten in Gruppen, themenzentrierte Interaktion, erfahrungsintegrierende Interaktion

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Mit der Reform der Pflegeausbildung verändern sich ab 2020 auch die Anforderungen an die Praxisanleitung. Die Grundqualifikation erhöht sich auf 300h und es wird eine jährliche Anpassung von Kenntnissen und damit eine kontinuierliche Weiterbildung von Ausbildungspersonal in der Pflege gefordert. Mit unserer Refresher-Fortbildung erfüllen Praxisanleitungen diese Anforderung und erweitern gleichzeitig ihre professionelle Handlungskompetenz.

Ziele:

Teilnehmende setzen sich mit den veränderten Anforderungen im Zuge der generalistischen Pflegeausbildung auseinander und entwickeln konkrete Ideen und Lösungsansätze für ihren jeweiligen Arbeitsbereich. Sie reflektieren ihre Rolle und ihre Wirkung als Praxisanleitung und machen sich Gestaltungsspielräume bewusst. Die Teilnehmenden profitieren besonders von gemeinsamen Fallbesprechungen, die einen nahtlosen Transfer in den Arbeitsalltag ermöglichen.

Inhalte:

  • Veränderungen durch die generalistische Pflegeausbildung
  • Die neue Rolle der Praxisanleitung
  • Veränderten Anforderungen proaktiv begegnen
  • Kompetenzorientiert Lehren und Lernen
  • Reflexion von persönlichen Haltungen, Erfahrungen und Herausforderungen der Praxis
  • Moderierter Erfahrungsaustausch
  • Fallsupervision/Kollegiale Beratung

Methoden:

Workshop mit Vortrag, Moderation sowie geleiteter Einzel- und Gruppenarbeit

Fortbildungspunkte RbP:

12

Thema:

Kinaesthetics® hilft Patienten mit begrenzten Bewegungsmöglichkeiten, ihre Ressourcen zu mobilisieren und Bewegungsabläufe zu verbessern. Dies bringt weitere positive gesundheitliche Effekte physischer und psychischer Natur mit sich und wirkt selbstverstärkend, da die Motivation, sich zu bewegen, wächst.
Der Aufbaukurs vertieft die Konzepte der Kinaesthetics® und nimmt speziellen Bezug auf die Bewegungsanalysen.

Ziele:

Teilnehmer erweitern auf der Basis des kinästhetischen Konzepts ihre Sensibilität für eigene Bewegungsressourcen und -fähigkeiten sowie die der Patienten. Sie lernen, Patienten wirkungsvoll in der Bewegung zu unterstützen, sodass diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv beteiligt sind und der eigene Bewegungsapparat geschont wird.

Dozent:

Theresia Kammerer, Pflegeberaterin und Kinaesthetics-Trainerin, RKU

Inhalte:

  • Analyse und Erfahrung der Patientensituation mit Blick auf Bewegung und Aktivitäten
  • Erweiterung der eigenen Bewegungsfähigkeit und Nutzung beim Umgang mit Patienten
  • Schonung des eigenen Bewegungsapparats und Mobilisierung der Ressourcen der Patienten
  • Austausch zur Anwendung im Pflegealltag

Methoden:

Einführungen und praktische Übungen – dafür bitte rutschfeste Gymnastikmatten und Socken sowie bequeme Kleidung mitbringen

Fortbildungspunkte RbP:

12

Thema:

Krankheitsbedingte Einschränkungen wie der Verlust der Wahrnehmungs- und Orientierungsfähigkeit und Aktivitätsstörungen belasten den Pflege- und Heilungsprozess vieler Patienten. Basale Stimulation® ist ein Konzept, das Möglichkeiten und Anregungen bietet, in dialogisch-kommunikativen Prozessen für schwer beeinträchtigte Menschen Entwicklungsbedingungen zu gestalten, die ihre Gesundheit und Wohlbefinden sowie die Selbstbestimmung fördern, erhalten und unterstützen.

Ziele:

Teilnehmer haben das körperbezogene Kommunikationskonzept Basale Stimulation® bereits im Grundkurs grundlegend kennengelernt und konnten Inhalte in den Berufsalltag übertragen. Im Refresher Vertiefungstag werden die bereits gemachten Erfahrungen aufgegriffen und vertiefend auf einzelne Arbeitsfelder übertragen. Teilnehmer eruieren ihre bisherigen Anwendungen und gehen gemeinsam mit den Dozenten auf Problematiken und Spezialisierungen in der praktischen Umsetzung ein. Der Kurs gibt den Teilnehmern die Möglichkeit individuelle Fragen anzusprechen und sichert somit die erfolgreiche Umsetzung.

Dozent:

Hubert Jäger, Lehrer für Pflegeberufe und Praxisbegleiter Basale Stimulation, Vorsitzender des Internationalen Fördervereins Basale Stimulation e.V.

Inhalte:

  • Besprechung konkrete Fallbeispiele der Teilnehmer
  • Ableitung wertvoller Umsetzungsmöglichkeiten für den Alltag
  • Analyse von Problemen in der Anwendung
  • Klärung aller offenen Fragen zum theoretischen Konzept und zur praktischen Anwendung

Methoden:

Theoretische Inhalte zum Verständnis sowie fallbezogene praktische Übungen – bitte rutschfeste Gymnastikmatten, bequeme Kleidung, Handtuch und Körperlotion mitbringen

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Die Versorgung schwer kranker Menschen ist eine anspruchsvolle Aufgabe von Pflegekräften im High Care Bereich. Eine interprofessionelle Zusammenarbeit stellt dabei die Grundlage des Behandlungsprozesses dar. Sowohl sozial als auch fachlich stellt die Pflege im High Care Bereich spezielle Anforderungen an die Pflegekräfte verlangt und ein hohes Maß an Selbstständigkeit. Pflegekräfte versorgen die Patienten zeitintensiv und erkennen daher Veränderungen frühzeitig. Sie leiten bei Verschlechterung des Patientenzustandes entsprechende Maßnahmen ein und pflegen ihre Patienten unter Einbezug von medizinischen und pflegerischen Erkenntnissen. Die vorgestellten Themen stellen detailliert einen Auszug aus den jeweiligen Disziplinen vor.

Ziele:

Die Teilnehmer setzen sich mit der komplexen Patientenüberwachung und -versorgung im High Care Bereich auseinander. Sie erfahren die Spezifika und erlernen die Grundlagen der Beatmung, der Überwachung und der Pflege im High Care Bereich.

Inhalte:

  • Interpretation von Blutgasanalysen
  • Analyse und Auswertung des Monitor-EK
  • Thema pflegerische Versorgung
    • Sekret-Management
    • Mund-, Nasen- und Augenpflege inkl. Prophylaxen
    • Invasive Blutdruckmessung, Umgang mit arteriellem und zentralvenösem Katheter
  • Thema Beatmung
    • Grundbegriffe der Beatmung
    • Umgang mit Tubus, Masken und Trachealkanülen & Interfaces
    • Beatmungsstrategien allgemein und unter Berücksichtigung der fachabteilungsrelevanten Spezifika
    • Troubleshooting
  • Thema medizinische Grundlagen der Fachabteilungen
    • Durchblutungsstörungen im Gehirn & Epilepsie mit Anfallsstatus
    • Sepsis & Pharmakologie
  • Lagerung & Mobilisation

Methoden:

Fachlicher Input, praktische Anwendungsbeispiele, interaktiver Austausch

Fortbildungspunkte RbP:

14

Thema:

Ein Schlaganfall (Apoplex) ist medizinisch betrachtet eine plötzlich auftretende Unterversorgung einer Gehirnregion mit Sauerstoff und Nährstoffen. Jedes Jahr erleiden ca. 250.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall mit steigender Tendenz. Ein Schlaganfall tritt erschreckend plötzlich auf und kann massive und langfristige Folgen haben. Dabei unterscheidet man zwischen einem leichten, schweren und einem sogenannten stillen Schlaganfall. Eine schnelle und effiziente Behandlung ist bei der Reduzierung der Langzeitschäden und Erhaltung der Nervenzellen im Gehirn essentiell.

Ziele:

Teilnehmer erlangen tiefgreifendes Fachwissen aus den Bereichen der Medizin und Pflege und können dadurch die Versorgung von Patienten mit Schlaganfall optimieren.

Inhalte:

  • Krankheitsbild: Verlauf der Erkrankung, Diagnostik, Therapie, Risikofaktoren
  • Pflege in der Stroke Unit, Akutneurologie und Rehabilitation
  • Das Bobath Konzept
  • Ergotherapeutische Maßnahmen
  • Logopädische Diagnostik

Methoden:

Fachvorträge und offene Diskussion

Fortbildungspunkte RbP:

8

Thema:

Mit der Reform der Pflegeausbildung verändern sich ab 2020 auch die Anforderungen an die Praxisanleitung. Die Grundqualifikation erhöht sich auf 300h und es wird eine jährliche Anpassung von Kenntnissen und damit eine kontinuierliche Weiterbildung von Ausbildungspersonalin der Pflege gefordert. Mit unserer Refresher-Fortbildung erfüllen Praxisanleitungen diese Anforderung und erweitern gleichzeitig ihre professionelle Handlungskompetenz.

Ziele:

Teilnehmende setzen sich mit den veränderten Anforderungen im Zuge der generalistischen Pflegeausbildung auseinander und entwickeln konkrete Ideen und Lösungsansätze für eine schülerorientierte Anleitung. Sie reflektieren ihre Rolle und ihre Wirkung als Praxisanleitung und machen sich Gestaltungsspielräume bewusst. Die Teilnehmenden profitieren besonders von gemeinsamen Fallbesprechungen, die einen nahtlosen Transfer in den Arbeitsalltag ermöglichen.

Inhalte:

  • Die Generalistik in der Pflegeausbildung – Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Umsetzung
  • Coolout und Burnout in der Pflege
  • Expertenstandards in der Anleitungssituation
  • Beratungsgespräche erfolgreich planen und durchführen
  • „Kritik ohne Krise“ – Das erfolgreiche Beurteilungsgespräch
  • Fallsupervision/Kollegiale Fallberatung
  • Moderierter Erfahrungsaustausch

Methoden:

Erwachsenengerechter pädagogischer und didaktischer Methodeneinsatz z. B. fachlicher Input, praktische Impuls, Gruppenarbeit, Interaktionsspiele, Reflexion und Diskussion

Fortbildungspunkte RbP:

12

Thema:

Mit der Reform der Pflegeausbildung verändern sich ab 2020 auch die Anforderungen an die Praxisanleitung. Die Grundqualifikation erhöht sich auf 300h und es wird eine jährliche Anpassung von Kenntnissen und damit eine kontinuierliche Weiterbildung von Ausbildungspersonalin der Pflege gefordert. Mit unserer Refresher-Fortbildung erfüllen Praxisanleitungen diese Anforderung und erweitern gleichzeitig ihre professionelle Handlungskompetenz.

Ziele:

Teilnehmende setzen sich mit den veränderten Anforderungen im Zuge der generalistischen Pflegeausbildung auseinander und entwickeln konkrete Ideen und Lösungsansätze für eine schülerorientierte Anleitung. Sie reflektieren ihre Rolle und ihre Wirkung als Praxisanleitung und machen sich Gestaltungsspielräume bewusst. Die Teilnehmenden profitieren besonders von gemeinsamen Fallbesprechungen, die einen nahtlosen Transfer in den Arbeitsalltag ermöglichen.

Inhalte:

  • Die Generalistik in der Pflegeausbildung – Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Umsetzung
  • Coolout und Burnout in der Pflege
  • Expertenstandards in der Anleitungssituation
  • Beratungsgespräche erfolgreich planen und durchführen
  • „Kritik ohne Krise“ – Das erfolgreiche Beurteilungsgespräch
  • Fallsupervision/Kollegiale Fallberatung
  • Moderierter Erfahrungsaustausch

Methoden:

Erwachsenengerechter pädagogischer und didaktischer Methodeneinsatz z. B. fachlicher Input, praktische Impuls, Gruppenarbeit, Interaktionsspiele, Reflexion und Diskussion

Fortbildungspunkte RbP:

12